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Co-Intelligence

// Transkript

#61: KI als Soft Skill: Warum Tool-Wissen nicht mehr reicht

Vollständiges Transkript dieser Episode des Co-Intelligence Podcasts. 6.233 Wörter. · Auf YouTube ansehen ↗

0:00 Intro: Claude oder ChatGPT?

0:05 SPEAKER_00: Willkommen zurück zu Co Intelligence, eurem KI Lernpodcast,

0:08 SPEAKER_00: heute in Folge 60 mit Moritz Heininger und mir Benjamin Wüstenhagen.

0:13 SPEAKER_00: Und wir bekommen von euch viele Fragen,

0:16 SPEAKER_00: ist das besser oder ist jenes besser? Und wir haben jeweils starke Meinungen,

0:20 SPEAKER_00: die sich auch ab und zu mal ändern.

0:22 SPEAKER_00: Darum geht's heute.

0:28 SPEAKER_01: Ja, würd ich dir sagen. Ist son bisschen rapid fire heute. Wir gehen so verschiedene

0:33 SPEAKER_01: Thesen oder Fragen nach und nach durch, geben eine Antwort,

0:37 SPEAKER_01: teilweise mit bisschen Erklärung mit dazu.

0:40 SPEAKER_01: Wir versuchen nicht zu oft,

0:43 SPEAKER_01: es

0:44 SPEAKER_01: kommt darauf an zu sagen, aber manchmal werden wir nicht drum herumkommen, zumindest in der Erklärung der Antwort. Und ich würd sagen, wir fangen, wie gesagt, direkt an. Benny, Claude oder ChatGPT?

0:56 SPEAKER_01: Zurzeit Claude.

0:58 SPEAKER_01: Ja, würde ich unterschreiben

1:00 SPEAKER_01: für einfach

1:01 SPEAKER_01: alles. Stand jetzt, wir sind im

1:05 SPEAKER_01: Juni 20 26

1:07 SPEAKER_01: und

1:09 SPEAKER_01: das kann sich auch alles in ein paar Wochen schon wieder ändern. Eine Einschränkung,

1:12 SPEAKER_01: bin Claude ChairGPT. Stimmt, da ist Claude nicht sucht. Ja.

1:18 SPEAKER_01: Terminal- oder Desktopapp?

1:20 SPEAKER_01: Desktopapp

1:21 SPEAKER_01: für alle Nicht Software Entwickler.

1:24 SPEAKER_01: Also

1:25 SPEAKER_01: jeder

1:26 SPEAKER_01: normale BWLer in Anführungsstrichen oder Nicht Software Entwickler kommt sehr, sehr weit, beispielsweise mit der Claude Code Desktop App und muss nicht ins Terminal.

1:37 SPEAKER_01: Ich netz das trotzdem gerne. Ja, Du bist ja auch unser advanced Nutzer, aber ich hab der Einstieg für die meisten Leute, ich glaub, die meisten Hörer und Hörerinnen

1:46 SPEAKER_01: sind jetzt keine

1:48 SPEAKER_01: advanced KI Coder, sondern die können einfach mit der Desktop App, glaub ich, ganz gut anfangen. Das stimmt. Dann oder

1:55 SPEAKER_01: Claude Code?

1:57 SPEAKER_00: Hättest Du mich vor halben Jahr gefragt, hätt ich gesagt, mittlerweile

1:58 Perplexity oder Google: Die Zukunft der Suche

2:01 SPEAKER_00: Claude Code. Ich sehe keinen Sinn mehr, zu nutzen.

2:04 SPEAKER_01: Ich würd sagen, eine Einschränkung, wenn ich eine

2:08 SPEAKER_01: App mit sehr schönen Front end bauen möchte, da ist gefühlt immer

2:14 SPEAKER_01: noch

2:15 SPEAKER_01: besser.

2:16 SPEAKER_01: Alles, was bisschen komplexere Backend Themen angeht und so weiter, würd ich einhundert Prozent mehr schreiben. Ich nutz auch nur noch Code Claude Code.

2:24 SPEAKER_00: Perplexity oder Google?

2:27 SPEAKER_01: Sehr gute Frage.

2:29 SPEAKER_01: Mittlerweile würd ich sagen, vor allem Google. Wir hatten 'n Enterpriseaccount

2:33 SPEAKER_01: von Purplexity geschenkt bekommen.

2:35 SPEAKER_01: Zu dem Zeitpunkt hab ich meine Suchleiste

2:38 SPEAKER_01: ausgetauscht gehabt in Purplexity,

2:41 SPEAKER_01: weil eben die Enterprisesuche

2:43 SPEAKER_01: sehr, sehr gut war. Mittlerweile gerade jetzt nach der Google IO,

2:48 SPEAKER_01: wo Google ja wieder

2:50 SPEAKER_01: auch gesagt hat, dass sie sehr stark den Fokus auf agentische Suche legen.

2:54 SPEAKER_01: Die ganze Suche wird sich noch mal verändern.

2:56 SPEAKER_01: Von daher würde ich sagen, auf jeden Fall Google, auch wenn das noch nicht alles in der Schule ausgerollt ist.

3:02 SPEAKER_01: Alternativ zu Public City mittlerweile auch sehr gut, wenn ich einfach Sachen mit suche oder selbst ChatGPT wird immer besser. Aber gefühlt

3:10 SPEAKER_01: geht

3:11 SPEAKER_01: die Daseinsberechtigung

3:12 SPEAKER_01: von perplexity

3:13 SPEAKER_01: meiner Meinung nach immer weiter zurück und

3:17 SPEAKER_01: verlieren

3:18 SPEAKER_01: sozusagen Forschung, den sie machen.

3:21 SPEAKER_01: Dann

3:22 SPEAKER_01: ein Modell oder Multimodel

3:25 SPEAKER_01: Routing?

3:27 SPEAKER_00: Na ja, wenn ich's mir aussuchen könnte und eine KI das sehr gut hinbekommt, dann gerne Multimodel Routing,

3:32 SPEAKER_00: damit ich nicht so viele Tokens an Schwachsinns verbrenne.

3:36 SPEAKER_00: Ich nutz meistens tatsächlich ein Modell, bin Claude, ich bin zu faul, es umzustellen.

3:42 SPEAKER_00: Aber wenn ich dann andere Sachen mache, dann nutz ich auch gezielt andere Modelle.

3:46 SPEAKER_00: Idealerweise wär natürlich dieses Multimodal Routing und ich vermute aber, dass das auch mehr und mehr kommen wird.

3:53 SPEAKER_01: Ja, also die Frage impliziert ja, dass ich als Normalnutzer

3:54 Modell-Auswahl: Wann reicht ein kleines Modell?

3:59 SPEAKER_01: entweder

4:00 SPEAKER_01: einstelle, such das Modell aus, was am besten passt oder ich wähle proaktiv

4:05 SPEAKER_01: Modell aus.

4:06 SPEAKER_01: Ich glaube, wenn man

4:08 SPEAKER_01: bisschen mehr advancet ist und die verschiedenen Modelle kennt,

4:11 SPEAKER_01: dann kann man jeweils für den relevanten Usecase auch das richtige Modell wählen. Zum Beispiel verbessere mir eine E-Mail, da brauch ich jetzt keinen Opus 4 7, weil dann dauert's a superlang und

4:22 SPEAKER_01: Sonnip oder selbst Haiku ist gut genug

4:24 SPEAKER_01: dafür.

4:26 SPEAKER_01: Die Gefahr von sonem Multimodal Routing ist halt,

4:30 SPEAKER_01: dass ich halt im Zweifel ein tolles, starkes Modell brauche, die KIs nicht versteht und mir schlechtes Modell gebe, ne. Das war das ganze Problem bei ChatGPT damals mit dem Fünfermodell.

4:41 SPEAKER_01: Und dann ist wieder die Frage, was ist, wenn ich Software entwickel, na, für verschiedene Elemente? Das ist noch mal ganz anderes Thema. Da muss ich noch mal unterscheiden zwischen irgend OpenSource Model,

4:51 SPEAKER_01: 'n 'n Topproduparatory

4:52 SPEAKER_01: Model. Da muss ich mal Test und E-Mails machen. Von daher eine superschwere Frage

4:58 SPEAKER_01: und

4:59 SPEAKER_01: ja, schwer zu beantworten, glaub ich. Ich würde sagen, beides kann seine Relevanz haben.

5:04 SPEAKER_00: Bin ich dran? Glaube.

5:06 SPEAKER_00: Agentica AI oder Mensch am Steuer?

5:11 SPEAKER_01: Auch

5:13 SPEAKER_01: eine sehr schwierige Frage. Ich glaub, es kommt auch immer wieder auf die Themen an.

5:18 SPEAKER_01: Ich glaub, ich brauch sone Art Bewertungslogik

5:20 SPEAKER_01: und Matrix, je nach Anwendungsfall,

5:22 SPEAKER_01: ob ich hier noch mal Mensch brauche, ja, und in ganz vielen Fällen ist das so.

5:27 SPEAKER_01: Es gibt natürlich andere Themen, wo's relativ egal ist, allein irgendwie so Klassifizierungsthemen,

5:33 SPEAKER_01: ne. Ist das eine Spam-E-Mail oder nicht? Da wird ja schon lange KI verwendet, ja? Und keiner guckt noch mal außer im Trainingsprozess.

5:41 SPEAKER_01: Also von daher, Agentic AI auf jeden Fall und immer mehr und vor allem seit dem Jahr mit den neuen Fähigkeiten. Aber ich muss eben genau definieren,

5:50 SPEAKER_01: Security Themen, wo muss der Mensch noch mal drüberschauen, wo ist es kritisch und wo eben nicht.

5:56 Mensch mit Bremspedal: Wie wir Agenten steuern

5:56 SPEAKER_00: Ich kann mal nachfragen, nicht Mensch am Steuer, sondern Mensch mit Bremspedal.

6:00 SPEAKER_00: Ja, ich fänd schon gut, irgendwie Genau. Identische KI zu nutzen, weil ich dann nicht proaktiv hingehen will, aber trotzdem möchte ich die Möglichkeit haben, reinzugehen. Genau. Ich muss nicht alles selbst machen, aber im Zweifel auch noch mal draufschauen, ja.

6:11 SPEAKER_01: Dann MCP

6:13 SPEAKER_01: oder klassische API?

6:16 SPEAKER_00: MCP ist ja das Protokoll, mit dem

6:19 SPEAKER_00: Programme,

6:20 SPEAKER_00: mit LLMs

6:21 SPEAKER_00: sich austauschen können.

6:23 SPEAKER_00: Ich würd sagen, ich nutz beides. Ich find MCP super, wenn ich einfach Konnektor habe und

6:28 SPEAKER_00: meiner KI sagen kann, mach mal dies oder jenes und ich jetzt nicht genau weiß, welchen API Endpunkt

6:34 SPEAKER_00: ich habe. APIs ist die Schnittstelle.

6:36 SPEAKER_00: Wenn ich das aber genau weiß und ganz genau weiß, ich muss immer bei dieser App Folgendes nachschauen,

6:42 SPEAKER_00: dann ist eine klassische API für mich den Weg, den ich gehe, weil sie viele Tokens spart, denn im MCP

6:49 SPEAKER_00: wird immer alles reingeladen und dann kriegt die KI alle Möglichkeiten und bei der klassischen API kann ich sagen, gib mir das, gib mir das Wetter für Berlin.

6:59 SPEAKER_01: Die Frage ist immer,

7:01 SPEAKER_01: was kann die API und was kann die der MCP Connector? Ja. Und ich hab gerade jetzt den case, wir

7:08 SPEAKER_01: lesen immer unsere Transkripte aus, insbesondere aus den Salescalls,

7:12 SPEAKER_01: dann auch Hubspot zu aktualisieren und alles mögliche anderes zu machen. Und wir nutzen Tool, das nennt sich Demodest. Bisher hab ich die API genutzt, jetzt kommt der MCP

7:21 SPEAKER_01: kommt der MCP Connector raus. Schön, damals Der kann was, was die API nicht kann, was für uns relevant ist. Und aus dem Grund hab ich jetzt quasi unsere Agents umgestellt. Die nutzen jetzt halt erst MCP und dann im Zweifel als Vorpack noch mal die API. Also kommt immer son bisschen drauf an, was die ja was sie jeweils können. Aber klar, das Token Thema, was Du angesprochen hast, ist da auch sehr, sehr relevant. Vielleicht fehlt da noch 1, CLI. Ich nutz jetzt auch öfter mal die CLI.

7:48 SPEAKER_01: Gut, dann ja, nutzt Du die, ist halt also ist halt die Frage, ist das eine Automatisierung, die irgendwie im Hintergrund läuft, nutzt sie eben oder API, dann machst Du irgendwie proaktiv, ja.

7:58 SPEAKER_01: Genau.

7:59 Fehlerbehebung: KI als Sparringspartner nutzen

7:59 SPEAKER_00: Fehler selbst lösen oder in der KI geben?

8:02 SPEAKER_01: Ich glaub, die Frage ist, was es hier genau geht bei der Frage. Wenn's so Coding Fehler irgendwie geht oder ich find irgendwas nicht auf irgend Seite oder whatever, dann mach ich den Screenshot oder gib den Code in die KI und sag mir, sie soll mir sagen, was falsch ist. Also ich glaub, es hängt auch immer son bisschen mit deinem Skill- und Erfahrungset zusammen. Ich bin kein Softwareentwickler, ich kann die Softwarefehler gar nicht selbst lösen, ohne Input von der KI zu bekommen.

8:27 SPEAKER_01: Und ja, von daher für mich ganz klar KI heben.

8:32 SPEAKER_00: Hey Schatz, ich verspäte mich. Spinnst Du? Hab ein ChatGPT.

8:36 SPEAKER_00: Bitte formuliere deine Antwort.

8:39 SPEAKER_01: So, dann kommen wir zum nächsten Punkt.

8:41 SPEAKER_01: KI als Sparringspartner

8:43 SPEAKER_01: oder als Ausführer?

8:45 SPEAKER_00: Ja, auch sehr gut. Ich glaub auch

8:48 SPEAKER_00: independence.

8:49 SPEAKER_00: Ja.

8:50 SPEAKER_00: Ich würd sagen, für mich ist es KI oft Sparringpartner,

8:53 SPEAKER_00: weil ich ja auch irgendwie Pushback haben möchte. Ich möchte auf neue Ideen kommen.

8:58 SPEAKER_00: Ich möchte Dinge vertesten.

9:00 SPEAKER_00: Aber wenn's dann Code geht, geht's natürlich dann auch stark Ausführen. Bitte macht das für mich. Oder wenn's organische KI geht, ist es ja auch eher, okay, hab definiert, was ich brauche, jetzt mach es bitte. Klassisches

9:12 SPEAKER_01: sowohl als auch.

9:13 SPEAKER_01: Prompt speichern, Skills nutzen oder neu schreiben?

9:18 SPEAKER_01: Ich find

9:20 SPEAKER_01: Skills nutzen auf jeden Fall.

9:23 SPEAKER_01: Das ganze Thema Promptspeichern,

9:25 SPEAKER_01: Promptbibliotheken

9:26 SPEAKER_01: ist, glaube ich, so in gewisser Weise Ding der Vergangenheit. Das geht eher, ja, viel mehr Kontext und das zielgenau vorzugeben.

9:34 SPEAKER_01: Und

9:35 SPEAKER_01: je

9:36 SPEAKER_01: nach System, was Du hast, halt den relevanten Kontext idealerweise automatisch zu hinterlegen.

9:42 SPEAKER_01: Aber Skills

9:43 SPEAKER_01: ist, glaube ich, die Zukunft, auch was das Thema GPTs angeht für wiederkehrende Tasks, so macht's heutzutage einfach mehr Sinn, Skills zu verwenden oder noch Plugin, was eben mehrere Skills inkludiert und ja,

9:55 SPEAKER_01: von daher würde ich sagen, Skills

9:58 SPEAKER_01: nutzen.

10:00 SPEAKER_01: Dann

10:01 SPEAKER_01: kam mal zur nächsten Frage. Einen Systemprompt

10:03 SPEAKER_01: schreiben oder Freestyle?

10:06 Systemprompts vs. Freestyle: Brauchen wir sie noch?

10:06 SPEAKER_00: Was ist Systemprompt? Ganz kurz, Systemprompt ist sozusagen den Prompt, den ihr eingeben könnt, den euer KI Modell immer nutzt.

10:17 SPEAKER_00: Sehr gute Frage. Ich bin, glaub ich, bin eher Freestyle. Ich hab mein System promptang nicht mehr angefasst. Ich weiß gar nicht genau, was da drinsteht. Ich glaub auch,

10:23 SPEAKER_01: es ist auch son bisschen eine Frage der Vergangenheit vielleicht fast, weil die Systeme ja immer mehr lernen. Ich hab immer diese Memoryfunktion,

10:32 SPEAKER_01: gerade wenn ich irgendwie dann in Richtung company second brain geh,

10:36 SPEAKER_01: was wir jetzt noch manuell bauen, dass wahrscheinlich bald die ganzen Systeme irgendwie über die Integration

10:43 SPEAKER_01: managen,

10:43 SPEAKER_01: dann dann wirst Du immer weniger diesen System prompt brauchen. Klar, bei der Softwareentwicklung ist noch mal anderes Thema, was dann je nachdem, was Du für eine Software hast im Hintergrund,

10:52 SPEAKER_01: die KI basiert ist, da muss natürlich immer konstant der das Gleiche rein und den gleichen Output irgendwie zu zu erzielen.

11:00 SPEAKER_01: Aber ja, ich glaub, die Frage ist einfach vor 'nem Jahr noch superrelevant, heute vielleicht gar nicht mehr so.

11:07 SPEAKER_00: KI Output direkt nutzen oder immer überarbeiten? Ich würd sagen, immer kontrollieren.

11:12 SPEAKER_01: Und am besten, bevor ich der KI eine Aufgabe gebe, auch mein Hirn anschalten und

11:19 SPEAKER_01: mir selbst Gedanken zu machen, dann eben das, was bei rauskommt, zu kontrollieren. Weil es hört sich immer toll an, aber wer weiß, ob die KI an alles gedacht hat. Und wenn ich mir nicht vorher Gedanken mach, dann ist halt die Gefahr, dass ich einfach das Ergebnis so nehme und dann halt ein, ich sag mal, okayes Ergebnis habe. Von daher

11:38 SPEAKER_01: immer

11:39 SPEAKER_01: überprüfen,

11:40 SPEAKER_01: nicht zwangsweise überarbeiten,

11:42 SPEAKER_01: weil wenn ich guten Kontext gegeben habe, kann auch sein, dass das 1. Ergebnis perfekt ist. Aber ich sollte es immer überprüfen und immer mein Hirn anschalten.

11:53 SPEAKER_01: Ein Tool tief kennen oder viel oberflächlich?

11:57 SPEAKER_00: Ich gehe mal davon aus, dass Du hier KI-Tool meinst.

11:58 Grundlagenwissen vs. Tool-Spezialisierung

12:01 SPEAKER_00: Ich glaub, ich hab son T. Ich glaub, ich kenn viele oberflächlich, weil ich auch immer mich informieren will, was geht jetzt neu? Wenn jetzt irgendwie Google was Neues rausbringt, dann will ich das ausprobieren,

12:11 SPEAKER_00: werd da aber nicht tief einsteigen. Und wenn ich dann aber 1 hab, mit dem ich viel arbeite, beispielsweise zur Zeit Claude,

12:16 SPEAKER_00: dann geh ich da vielleicht in dem Tee auch bisschen tiefer. Aber ich kann gerade noch, wo sich so viel ständig verändert, dazu raten,

12:23 SPEAKER_01: auch mit bisschen Oberflächlichkeit zu leben. Ich würd's ich würd die Frage vielleicht auch noch mal umbenennen oder umformulieren,

12:30 SPEAKER_01: weil im Endeffekt

12:32 SPEAKER_01: Tools

12:33 SPEAKER_01: sind eigentlich

12:34 SPEAKER_01: secondary,

12:35 SPEAKER_01: also sind zweitrangig. Viel wichtiger ist doch eigentlich zu verstehen,

12:39 SPEAKER_01: wie ich grundsätzlich diese Tools verwende, weil die Tools sich ständig ändern. Das heißt, das, ne, deswegen bringen wir Leuten auch nicht bei, wie geht der CoPilot, weil der CoPilot jede Woche irgendwo was anderes hinsetzt, genauso wie ChatGPT und Claude. Ich muss grundsätzlich verstehen, wie diese Systeme funktionieren, was ich damit alles machen kann und von daher ist, glaube ich, das Grundlagenwissen

12:58 SPEAKER_01: viel wichtiger als ein Toolwissen, weil wenn ich Claude Code bedienen kann, dann kann ich mit wahrscheinlich 2, 3 Stunden, vielleicht noch weniger

13:06 SPEAKER_01: Aneignung

13:08 SPEAKER_01: neuer Inhalte, auch Codecs verwenden.

13:11 SPEAKER_01: Und genauso ist das, wenn ich als Unternehmen von irgendwie

13:16 SPEAKER_01: Microsoft auf Claude wechsel,

13:18 SPEAKER_01: dann sollten das die Leute mit minimaler Anleitung auch hinkommen. Nein, braucht eine Schulung. Ja. Es braucht eben nur eine kurze Schulung. Aber Moritz, der 3. Menüpunkt ist immer das. Ja. Genau, weil das ist ja genau das Problem, weil halt Software heute häufig so beigebracht wird. Da musst Du hier klicken und dann klickst Du da und dann ist der Button morgen

13:35 SPEAKER_01: blau statt grün, weil schon wieder keiner mehr funktioniert, ne. Also von daher, das

13:40 SPEAKER_01: das Grundwissen

13:42 SPEAKER_01: ist viel wichtiger.

13:44 AI Zombies und automatische Dokumentation

13:44 SPEAKER_00: Früh schlafen oder noch einen letzten prompt?

13:48 SPEAKER_01: Also

13:49 SPEAKER_01: eine meiner Superpowers ist ja Schlaf. Ich schlafe jeden Tag ungefähr 8 Stunden

13:54 SPEAKER_01: und versuche auch halbwegs früh schlafen zu gehen,

13:58 SPEAKER_01: fairerweise,

13:59 SPEAKER_01: seit es eben diese ganzen

14:01 SPEAKER_01: Agents gibt und Claude Code gibt, dann ist es schon oft so, dass a der Laptop anbleibt, der im Nachbarzimmer ist und ich, bevor ich schlafen gehe, noch mal eine Sache reingebe und dann ins Bett gehen.

14:12 SPEAKER_00: Ja, es ist Magdalena hat das vor Kurzem schön schön geäußert in Podcast. Er sagte, es gibt jetzt die AI Zombies,

14:19 SPEAKER_00: ja, die die genau das ist drum, ja. Kommt diese eine prompt, noch orientieren die noch, der der der Agent will noch irgendwas zu haben und ich muss noch mal 1 klicken oder 2 und dann wird's spät. KI kommt nicht irgendwann. Sie ist schon da. Bist Du bereit? Mit the KI-Academy

14:33 SPEAKER_00: machst Du dich fit für die Zukunft. Onlinekurse zu KI, digitaler Zusammenarbeit,

14:38 SPEAKER_00: Leadership, praxisnah, flexibel,

14:40 SPEAKER_00: IHK zertifiziert.

14:41 SPEAKER_00: The KI Punkt academy

14:43 SPEAKER_01: für alle, die mitgestalten wollen. So kommen wir zur nächsten großen Frage. Dokumentieren oder einfach shippen?

14:53 SPEAKER_00: Ich würde unterscheiden zwischen man sollte und ich mache Ich glaub, ich bin eher so einfach shippen und dokumentiere nicht, aber ich sollte ihn eher dokumentieren.

15:01 SPEAKER_01: Ich würd sagen, beides, weil einfach shippen, wie Du sagst, ist viel wichtiger. Wir dokumentieren mittlerweile auch mit KI. Wir haben ja jeden Tag neue quasi Features, die entwickelt werden bei der unserer Führerschein App und unser Entwickler

15:15 SPEAKER_01: schickt dann automatisch

15:17 SPEAKER_01: alles, was verändert wurde, was neu ist, als Slack Nachricht bei uns in den Channel und

15:23 SPEAKER_01: dokumentiert dann auch mit KI, die ja logischerweise die Code Base kennt, die Veränderungen kennt.

15:28 SPEAKER_01: Und ich find, Du kannst es mittlerweile

15:31 SPEAKER_01: das ist ja eine Sache, was die, was glaube ich, alle Softwareentwickler,

15:35 SPEAKER_01: auch die, die kritisch gegenüber KI waren,

15:37 SPEAKER_01: freut, weil Dokumentation hat nie jemand Spaß gemacht. Ja. Und das ist jetzt auf einmal möglich. Von daher, shippen, shippen, shippen und KI nutzen zum Dokumentieren.

15:46 SPEAKER_00: Neue KI-Tools ausprobieren oder bewährtes behalten?

15:47 Neue Tools testen oder bei Bewährtem bleiben?

15:52 SPEAKER_01: Wir hatten ja schon mal gesagt, Tools sind eigentlich secondary.

15:55 SPEAKER_01: Natürlich

15:57 SPEAKER_01: mit, ich sag mal, den zunehmenden Fähigkeiten der Modelle gibt's auf einmal Möglichkeiten, die vorher nicht da waren.

16:04 SPEAKER_01: Und man braucht nicht ständig immer das neueste oder letzte KI-Tool. Das ist, glaub ich, auch da auch klar. Ich hab in unserem Job,

16:11 SPEAKER_01: 1 unserer Aufgaben, der Filter zu sein und uns alles anzuschauen und dann zu bewerten, ist es relevant oder ist es nicht relevant?

16:18 SPEAKER_01: Für uns ja, alles irgendwie ausprobieren und den Filter zu geben. Für die allermeisten Unternehmen,

16:26 SPEAKER_01: wenn es ein ein neues Tool, ein Feature hat, was wirklich extrem, ja,

16:32 SPEAKER_01: stark

16:33 SPEAKER_01: ist, dann wird's auch nicht so lang dauern, bis mein Tool das irgendwo nachzieht, weil die Entwicklung so schnell geht.

16:39 SPEAKER_01: Von daher,

16:41 SPEAKER_01: na ja, ich sag immer allen, ich schätze mal 70 Prozent unserer

16:45 SPEAKER_01: Partner laufen auf den Co Piloten.

16:47 SPEAKER_01: Der Co Pilot ist immer gefühlt hintendran,

16:51 SPEAKER_01: aber muss ich irgendwie als Big Corporate

16:54 SPEAKER_01: immer state of the art sofort haben oder kann ich im Zweifel 2, 3 Monate warten, bis es irgendwie sicher eingebettet in meiner Infrastruktur

17:02 SPEAKER_01: ist und auch im Co Piloten verfügbar ist als Beispiel?

17:05 SPEAKER_01: Wahrscheinlich schon.

17:07 SPEAKER_01: Von daher, jetzt hab ich son bisschen die Frage, wer bin ich? Was mache ich? Bin ich irgendwie

17:11 SPEAKER_01: selbstständig

17:12 SPEAKER_01: an dem Thema? Will state of the art sein und so weiter? Und da kann ich auch bisschen mehr experimentieren.

17:17 SPEAKER_01: Für die allermeisten Leute ist es aber wahrscheinlich okay,

17:20 SPEAKER_01: einfach zu warten, auf das bewertet Tool zu setzen und nur potenziell,

17:26 SPEAKER_01: ja,

17:27 SPEAKER_00: zu entscheiden, ob was relevant ist, das dann auch auszuprobieren. Ich würde gern widersprechen, weil ich ungern Bewährtes behalte und viel neu ausprobiere, aber

17:28 Vibe Coding: Ersetzt künstliche Intelligenz Entwickler?

17:36 SPEAKER_00: ja, wahrscheinlich hast Du recht.

17:39 SPEAKER_01: Dann

17:41 SPEAKER_01: Vibe

17:42 SPEAKER_01: Coding,

17:43 SPEAKER_01: Zukunft oder Hype?

17:46 SPEAKER_00: Zukunft.

17:47 SPEAKER_00: Weiß jetzt nicht, ob man's Vibe Coding nennt, aber ich würd eher sagen,

17:51 SPEAKER_00: agentisches Coden

17:52 SPEAKER_00: mit

17:53 SPEAKER_00: natürlicher Sprache als

17:55 SPEAKER_00: als das, was reingeht, als Input. Das

17:58 SPEAKER_01: ist auf jeden Fall die Zukunft. Vibe Coding hat son bisschen schon sonen negativen

18:02 SPEAKER_01: Beigeschmack, ne? Irgendwie, weil Vibe Coding wird, glaube ich, bei den meisten Leuten so, ja, das ist halt irgendwie So hingerotzt. Unsichere,

18:09 SPEAKER_01: ungerotzte Software,

18:11 SPEAKER_01: die Du irgendwie fürn Prototyp verwenden kannst und danach nicht mehr. Ja. Und so war's ja am Anfang, als der Term quasi

18:18 SPEAKER_01: erfunden wurde. Mittlerweile, wie Du sagst, ist es halt eher organisches Coding. Ich glaub, unsere

18:23 SPEAKER_01: unsere Entwickler, weiß nicht, ob die überhaupt noch irgendwas mit Hand schreiben, ist einfach ganz anderes Entwickeln geworden und von daher auf jeden Fall organisches Coden,

18:31 SPEAKER_01: die Zukunft und manuelles Oszillocone

18:34 SPEAKER_01: wird aussteigen

18:36 SPEAKER_00: müssen. Passend dazu, KI-Rist Entwickler, ja oder nein?

18:40 SPEAKER_01: Nein, mit 100000 Ausrufezeichen.

18:43 SPEAKER_01: Also es wird immer mehr Entwickler geben, es wird immer mehr Codes

18:48 SPEAKER_01: entwickelt, es wird immer mehr

18:50 SPEAKER_01: gebaut

18:52 SPEAKER_01: und

18:53 SPEAKER_01: es werden immer mehr normale Menschen zu Entwicklern sozusagen.

18:57 SPEAKER_01: Und je nachdem, was es für eine Software ist oder ob das Enterprise Thema ist, wie auch immer, brauchst Du auch dann die ausgebildeten Softwareentwickler,

19:04 SPEAKER_01: die quasi das dann sicher machen Ja. Und und

19:08 SPEAKER_01: Enterprise oder b2b great entwickeln.

19:11 SPEAKER_01: Also es wird immer mehr Entwickler geben und brauchen und daher glaube ich, ja, riesengroßes

19:18 SPEAKER_01: KI Ersatzentwickler nein aus der OpenAI.

19:21 SPEAKER_01: Dann

19:22 SPEAKER_01: sind wir beim nächsten Punkt. KI macht dich besser

19:26 SPEAKER_01: oder abhängiger?

19:28 Abhängigkeit und das Chaos mit KI-Agenten

19:28 SPEAKER_00: Hervorragende Frage. Ich glaub beides. Warum abhängiger? Ich hatte vor einiger Zeit mal das, da war Claude taglang down in halben Tag und ich dachte so

19:36 SPEAKER_01: Das mach ich jetzt.

19:40 SPEAKER_00: Also ist eine gewisse Abhängigkeit da, aber es macht mich natürlich auch persönlich besser und einfach schneller und ich kann an mehr Themen arbeiten. Vielleicht bisschen wie Onlinewerbung, ja. Wenn jetzt Google morgen oder Facebook morgen zumacht bei Meta,

19:52 SPEAKER_00: dann haben viele, die Onlinewerbung machen, Problem,

19:55 SPEAKER_00: weil sie ja daran abhängig sind. Trotzdem ermöglicht es natürlich, an Kunden ranzukommen, die man dort nicht erreichen würde. Ich kann jedem empfehlen, eine Socialmedia Abhängigkeit

20:05 SPEAKER_01: zu bekämpfen, indem man einfach die Metaapps löscht.

20:08 SPEAKER_00: Weiß ich Instagram nicht besser?

20:10 SPEAKER_01: Nein, ich hab da kein Instagram mehr. Also ich hab noch Account, aber App gelöscht.

20:16 SPEAKER_01: Cool.

20:17 SPEAKER_01: Wo sind wir jetzt? KI Agenten,

20:19 SPEAKER_01: Zeitersparnis

20:21 SPEAKER_01: oder neues Chaos?

20:23 SPEAKER_00: Ja,

20:24 SPEAKER_00: ja, eine sehr gute Frage. Ich glaub, wie vieles braucht es Pflege und

20:30 SPEAKER_00: braucht es auch vielleicht Ausmisten?

20:33 SPEAKER_00: Ich kann mal sagen, ein KI Agent rein, der andere raus. Wir haben son paar die Agenten paar KI Agenten laufen,

20:39 SPEAKER_00: die irgendwann mal eingerichtet wurden und jetzt ja jeden Tag ihr Zeug hin posten.

20:44 SPEAKER_00: Ich glaub, die können wir auch wieder abstellen, weil wenn's jetzt für mich nicht handlungsleitend ist oder wenn sich's nicht verändert, dann brauch ich's eigentlich nicht mehr. Von daher kann es schon gewisses Chaos stiften, aber wenn ich's gut pflege,

20:55 SPEAKER_00: ist es auf jeden Fall Zeitersparnis.

20:57 SPEAKER_01: Ist ja schon 'n riesen Governance Thema, ne? Hab das auch Ich hab ja so einen

21:02 SPEAKER_01: son Run einmal in der Woche, wie Hubspot

21:05 SPEAKER_01: aktualisiert wird. Dann hab ich aber meinen NOTHaker auch noch, der auch noch Hubspot aktualisiert und die aktualisieren jetzt teilweise gegenseitig und schieben die Sachen wieder hin und her. Und das sozusagen irgendwie sauberzumachen, voneinander zu trennen,

21:20 SPEAKER_01: das ist, glaube ich, wichtiges Thema.

21:23 SPEAKER_01: Und vor allem halt auch gehen die auch teilweise kaputt. Dann hast Du irgendwelche bei Claude

21:27 SPEAKER_01: irgendwelche automatischen

21:29 SPEAKER_01: Runs und dann können die auf einmal irgendwelche Sachen nicht mehr, weil sie auf einmal nicht mehr auf irgendwas schreiben konnten, wo sie vorher schreiben konnten. Und dann denk ich einfach nur so, why, ja? Ja. Also es gibt gibt auch immer bisschen Chaos, muss man natürlich auch dazu sagen. Und das also gut aufzusetzen,

21:45 SPEAKER_01: spielt immer

21:46 SPEAKER_00: mehr eine Rolle. Ich hab das letztes gehört, es war ganz witzig, da hat 1 gesagt, jeder KI Agent braucht einen Menschen, der sich ihn kümmert. Ja, das

21:47 EU AI Act und die Rolle offener Modelle

21:55 SPEAKER_01: stimmt.

21:57 SPEAKER_00: Wo sind wir hier? Ah, E Ja, ist was spannend. E EU AI Act.

22:02 SPEAKER_00: Notwendig oder Innovationskiller?

22:06 SPEAKER_01: Beides.

22:07 SPEAKER_01: Also ich glaub, gewisse Grundregeln muss es einfach geben und

22:11 SPEAKER_01: die, ich sag mal, die Grundintention

22:13 SPEAKER_01: hinter einigen dieser Punkte beispielsweise,

22:15 SPEAKER_01: dass eben bei uns nicht jeder

22:19 SPEAKER_01: face gescannt und geprofilet

22:21 SPEAKER_01: werden kann

22:22 SPEAKER_01: und son bisschen,

22:24 SPEAKER_01: ich sag mal, Überwachungsstaat Themen, die da ja auch alle mit drin sind,

22:29 SPEAKER_01: spielen eine Rolle,

22:30 SPEAKER_01: wenn's Diskriminierung und sonst was geht, fände ich absolut notwendig,

22:35 SPEAKER_01: aber in der aktuellen Version schon teilweise auch noch ein

22:39 SPEAKER_01: Innovationskiller,

22:40 SPEAKER_01: so bisschen der Trader wie immer auch beim Datenschutz. Es ist

22:45 SPEAKER_01: nicht alles eine Lösung für alles, der Datenschutz,

22:48 SPEAKER_01: aber

22:49 SPEAKER_01: ja, ich würd sagen, hier mal wieder sowohl als auch.

22:53 SPEAKER_01: Dann

22:55 SPEAKER_01: offene Modelle oder closed

22:57 SPEAKER_01: source?

23:00 SPEAKER_00: Ja, da muss man unterscheiden, was sind offene Modelle? Es gibt offene Modelle, die haben Open Weights und es gibt Open OpenSource Modelle.

23:07 SPEAKER_00: Was ich sehr interessant finde

23:10 SPEAKER_00: für die Zukunft, ist zu wissen, wie wurden die Modelle trainiert? Auf welchen Daten wurden die Modelle trainiert?

23:16 SPEAKER_00: Wenn ich dann auch wissen kann, welches Bias gibt es da und oder welche Urheberrechte wurden gewahrt oder auch verletzt?

23:23 SPEAKER_00: Was nutze ich persönlich?

23:24 SPEAKER_00: Na ja, ich nutze halt schon eher so die Closed Soules Themen.

23:28 SPEAKER_00: Ab und zu haben wir mal ausprobiert, paar offene Modelle aus China zu nutzen,

23:32 SPEAKER_00: wo die auch nur so halboffen sind. Aber ich würde mir schon eine Welt gerne vorstellen, wo es

23:37 SPEAKER_00: offene Modelle gibt.

23:41 KI-Boom: Blase oder neue Normalität für Jobs?

23:41 SPEAKER_01: Schöne Antwort.

23:44 SPEAKER_00: KI-Boom,

23:46 SPEAKER_00: Blase oder neue Normalität?

23:48 SPEAKER_01: Also ich glaub, die neue Normalität,

23:51 SPEAKER_01: also klar kann man über Aktienkurse streiten, beispielsweise auch über den SpaceX

23:56 SPEAKER_01: IPO, den wir ja schon besprochen haben, ob das irgendwie alles so gerechtfertigt ist, aber

24:03 SPEAKER_01: dass KI nicht mehr weggeht und unsere neue Normalität ist, ist, glaube ich, vollkommen klar.

24:09 SPEAKER_01: Und von daher würde ich hier sagen, klar, neue Normalität.

24:14 SPEAKER_00: Ob jetzt die großen Firmen jedes Jahr 700000000000

24:17 SPEAKER_00: in die Infrastruktur investieren, mal gucken.

24:20 SPEAKER_01: Schauen wir mal,

24:23 SPEAKER_01: Schauen wir bisschen voraus in die Zukunft. In 5 Jahren gibt es mehr Jobs oder weniger Jobs?

24:31 SPEAKER_00: Ja, ist bisschen pauschal,

24:36 SPEAKER_00: Schwierig zu sagen.

24:38 SPEAKER_00: Ich würde denken, es gibt andere Jobs. Es werden Jobs sich verändern. Es wird sicherlich Jobs geben, die wegfallen,

24:44 SPEAKER_00: so wie es auch weniger

24:45 SPEAKER_00: vielleicht

24:46 SPEAKER_00: Kutschenbauer gibt als früher oder weniger Menschen, die irgendwie Wäsche von der Hand waschen oder

24:51 SPEAKER_00: weiß nicht was.

24:54 SPEAKER_00: Wird es insgesamt weniger Arbeit geben?

24:59 SPEAKER_00: Zurzeit sehe ich's nicht. Wenn wir vielleicht zu zu so was kommen wie

25:03 SPEAKER_00: General Artificial Intelligence, dann vielleicht, sehe ich aber jetzt auch nicht die Ecke. Also so, ich glaub, diese diese Doom Szenarien, wie viele Jobs wegfallen,

25:11 SPEAKER_00: die sehe ich nicht. Sehe ich, dass neue Jobs entstehen oder dass Jobs shiften, das sehe ich schon. Ja. Das hab ich einfach grundsätzlich schwer zu beantworten, die Frage, na? Es verschiedene

25:22 SPEAKER_01: Faktoren in unterschiedliche Richtungen.

25:25 SPEAKER_01: Es kann auch sein, dass es erst mal schmerzhafte Anpassungsprozesse

25:27 SPEAKER_01: gibt für gewisse, ich sag mal, Aufgabenbereiche

25:30 SPEAKER_01: oder Jobs, die viele, ich sag mal, automatisierbare

25:33 SPEAKER_01: Aufgaben haben

25:36 SPEAKER_01: und das in 10 Jahren dann wieder anders aussieht. Aber ja, die große Frage ist, gibt's AI, gibt es nicht?

25:41 SPEAKER_01: Und von daher, schwierig zu sagen. Aber was wir letztes Mal auch schon gesagt hatten, ist, dass vor allem

25:48 SPEAKER_01: Jobeinsteiger,

25:49 SPEAKER_01: die wirklich sich mit dem Thema auseinandersetzen, die KI verstehen, können anwenden,

25:54 SPEAKER_01: werden unserer Meinung nach sicherlich keine Probleme haben am Arbeitsmarkt, sondern es sind eher die Leute, die sich damit nicht

26:02 SPEAKER_01: oder nicht auseinandersetzen wollen oder auch sagen, damit werde ich mich nicht mehr auseinandersetzen,

26:07 SPEAKER_01: weil sie vielleicht in den letzten 5 bis 10 Jahren ihrer Karriere sind. Das ist, glaube ich, großer Fehler und das sind im Zweifel

26:14 SPEAKER_01: die Leute, die

26:16 SPEAKER_01: potenziell Probleme bekommen werden.

26:19 KI in der Schule: Hilfsmittel oder Betrug?

26:19 SPEAKER_00: KI in der Schule,

26:21 SPEAKER_00: Hilfsmittel oder Betrug, wenn wir gerade von Weiterbildung sprechen? Man kann ja nie früh genug anfangen, oder? Ich hab tatsächlich am Wochenende mit

26:29 SPEAKER_01: Lehrerin darüber gesprochen

26:30 SPEAKER_01: und

26:32 SPEAKER_01: Schule steht natürlich bei den gleichen großen Herausforderungen wie Unternehmen.

26:36 SPEAKER_01: Jemand

26:38 SPEAKER_01: KI

26:38 SPEAKER_01: zu verbieten,

26:40 SPEAKER_01: ist meiner Meinung nach die

26:42 SPEAKER_01: falsche Lösung, weil es ich erlaube Kindern ja auch das Verwenden von Taschenrechnern, ja, das ist technisches Hilfsmittel und ich muss nicht mehr alles im Kopf rechnen.

26:51 SPEAKER_01: Ich glaub eben,

26:53 SPEAKER_01: den Kindern beizubringen,

26:56 SPEAKER_01: wie sie KI nutzen, nicht, das Ergebnis zu bekommen und einzuschreiben,

27:01 SPEAKER_01: weil das ist ja natürlich Quatsch. Wenn

27:03 SPEAKER_01: der

27:04 SPEAKER_01: Lernprozess das Ziel ist und das ist jetzt das Ziel in der Schule, dann muss ich quasi mit der KI gemeinsam lernen

27:10 SPEAKER_01: und KI wie Tutor verwenden können, muss mir Sachen erklären lassen können, weil es ja auch Riesenthema adressiert. Wir haben hier in Deutschland 30 Leute in 1 Klasse, da hast Du extrem gute Kids und welche, die noch hinten dranhängen Ja. Und die irgendwie mit einem Ansatz

27:24 SPEAKER_01: mit einem Ansatz irgendwie

27:27 SPEAKER_01: abzufrühstücken,

27:28 SPEAKER_01: ist halt problematisch heute schon. Und jetzt kannst Du ja theoretisch mit persönlichen Tutoren

27:34 SPEAKER_01: jedem Kind ganz individuell die Sachen noch mal beibringen im eigenen Tempo. Und dann kann KI auch eine Riesenhilfe sein. Wir hatten diese Alpha School aus dem USA mal angesprochen, wo KI quasi den gleichen Lernstoff, Unterrichtsstoff

27:46 SPEAKER_01: in irgendwie 3 Stunden am Tag lernen und dann Rest der Zeit halt

27:50 SPEAKER_01: irgendwelche Projekte machen, Sport machen,

27:52 SPEAKER_01: Kunst, was auch immer,

27:54 SPEAKER_01: weil sie halt viel zielgerichteter

27:56 SPEAKER_01: mit KI

27:58 SPEAKER_01: umgehen. Also es ist immer die Frage, wie wird KI verwendet? Das kann beides sein, es kann Betrug sein, kann aber auch viel mehr als nur Hilfsmittel sein. Es kann eine

28:06 SPEAKER_01: viel bessere Schulbildung theoretisch ermöglichen.

28:09 SPEAKER_01: Von daher beides. Kommt drauf an, wie es angenommen wird und umgesetzt wird.

28:15 SPEAKER_01: Dann

28:16 SPEAKER_01: haben wir als

28:18 SPEAKER_01: nächste

28:20 SPEAKER_01: Aussage

28:20 SPEAKER_01: alle im Team schulen oder nur die Power User?

28:24 SPEAKER_00: Alle.

28:25 KI-Enablement: Alle im Team mitnehmen

28:26 SPEAKER_00: Also ich weiß noch nicht genau, ob schulen das richtige das richtige Wort dafür ist. Vielleicht würd ich sagen, alle im Team motivieren, alle im Team begeistern,

28:33 SPEAKER_00: das zu Weil

28:36 SPEAKER_00: wir haben gerade gesprochen, so die klassische Schulung, klick da, mach das, mach das,

28:40 SPEAKER_00: vielleicht nicht mehr der richtige Ansatz. Und eher sagen, hey, Du kannst das und das erreichen, wenn Du das nutzt.

28:45 SPEAKER_00: Und sicherlich braucht man da auch mal manchmal eine Schulung

28:47 SPEAKER_01: oder strukturierten strukturiertes Lernumfeld. Aber ich würd auf jeden Fall

28:52 SPEAKER_01: probieren, in Unternehmen, grad in Unternehmen mit Wissensarbeit alle mitzunehmen.

28:56 SPEAKER_01: Musst Du meiner Meinung nach. KI Transformation ist riesen Transformationsprozess,

29:00 SPEAKER_01: das ist riesen Change Menschen Prozess.

29:03 SPEAKER_01: Und wenn Du halt irgendwie nur 20 Prozent der Leute darin weiterbildest,

29:07 SPEAKER_01: aber halt

29:08 SPEAKER_01: 20 bis 70 Prozent der Leute denken, hey, ist böse, nimm dir den Job weg und Ja. Das skeptisch sehen und auf der Bremse stehen, dann kriegst Du's nie hin. Das heißt, Du musst die Leute an die Hand nehmen. Du musst den Leuten es in der eigenen Arbeitsrealität

29:19 SPEAKER_01: beibringen, was sie davon haben auch,

29:22 SPEAKER_01: sonst sonst funktioniert's nicht.

29:25 SPEAKER_01: Die neue KI-Verordnung ist mehr als eine Pflicht. Sie ist deine Chance. Ja, die Kompetenzschule nach Artikel 4 ist wichtig für deine Rechtssicherheit

29:33 SPEAKER_01: bei der Nutzung von KI Tools im Job. Unsere von Rechtsanwälten mitentwickelte Schulung auf SnipKI d e zeigt dir aber auch, wie KI zu deiner Superpower wird. Lerne die Grundlagen, agiere sicher und entdecke neue Möglichkeiten. Jetzt starten auf SnipKI Punkt d

29:49 SPEAKER_00: Wenn wir grad bei Schulen sind, bei Schulungen,

29:52 SPEAKER_00: KI Zertifikat oder learning by doing?

29:56 Zertifikate vs. Learning by Doing

29:56 SPEAKER_01: Also ich glaub Zertifikate

29:58 SPEAKER_01: und bei uns gibt's auch irgendwie Zertifikate am Ende, ob das der Führerschein ist, ob das die Kompetenzschulung

30:04 SPEAKER_01: ist.

30:05 SPEAKER_01: Zertifikat ist halt irgendwie ja immer nur Zeichen, dass Du dich mit was beschäftigt hast. Und so, das ist ja eigentlich nur der Anfang von allem. Ja. Du musst dich gerade in diesem Feld, was sich so schnell weiterentwickelt,

30:18 SPEAKER_01: einfach am Ball bleiben

30:20 SPEAKER_01: und wirklich,

30:21 SPEAKER_01: ja, on the job Training. Es ist learning by doing, ja. Die Modelle werden immer besser. Es gibt immer mehr mögliche Usecases.

30:27 SPEAKER_01: Du kannst nicht nur son einmaliges

30:30 SPEAKER_01: irgendwie Training machen, ne. Sagen wir auch, ihr kriegt jetzt zwar KI Führerschein,

30:34 SPEAKER_01: nachdem ihr hier 8 Wochen intensiv durchgearbeitet habt.

30:37 SPEAKER_01: Aber wenn ihr jetzt aufhört,

30:39 SPEAKER_01: dann ist alles, was ihr heute gelernt habt, in 6 Monaten wahrscheinlich wieder anders und ja, das stimmt. Du musst am Ball bleiben, ne. Und

30:48 SPEAKER_01: Zertifikate,

30:48 SPEAKER_01: klar, Du hast irgendwie die EU AI Act,

30:52 SPEAKER_01: ich sag mal, Kompetenzpflicht,

30:54 SPEAKER_01: ne. Es gibt keine Zertifikatspflicht

30:56 SPEAKER_01: und irgendwo

30:57 SPEAKER_01: als Unternehmen kann man damit son bisschen Coveriös machen, ja. Ich hab Leuten die Grundkompetenz beigebracht,

31:03 SPEAKER_01: aber das Land nicht, ja. Also da gehen die Leute am Montag zurück zur Arbeit, machen alles wieder vor. Von daher im Zweifel, learning by doing

31:12 SPEAKER_01: und kontinuierliches

31:14 SPEAKER_01: Lernen ist viel wichtiger, als irgendwo einmal Zertifikat zu bekommen. Dann kommen wir zur nächsten Frage.

31:20 SPEAKER_01: KI Weiterbildung,

31:22 SPEAKER_01: Pflicht oder Eigenverantwortung?

31:24 SPEAKER_00: Eigenverantwortliche

31:25 SPEAKER_00: Pflicht.

31:27 SPEAKER_00: Was heißt das? Es ändert sich grad so viel, dass ich nicht darauf warten sollte zu sagen, mein Arbeitgeber soll sich jetzt mal kümmern, dass ich irgendwie hier weitergebildet werde, sondern jeder Mensch sollte aus meiner Sicht die Eigenmotivation mitbringen und schauen, wie verändert sich das mein mein Arbeitsfeld?

31:42 SPEAKER_00: Was kann ich vielleicht Neues machen? Wo kann ich Aufgaben an KI abgeben, die mein die mir keinen Spaß machen, die repetitiv sind? Insofern ist es die Pflicht,

31:50 SPEAKER_00: sich in KI weiterzubilden,

31:52 SPEAKER_00: egal wer das triggert.

31:55 KI-Weiterbildung als Eigenverantwortung

31:55 SPEAKER_01: Einhundert Prozent.

31:56 SPEAKER_01: Ich find,

31:58 SPEAKER_01: man kann es auf Also ich hatte letztens sone Diskussion auf auf LinkedIn,

32:02 SPEAKER_01: da ging's im Wesentlichen darum, ist es die Pflicht meines Arbeitgebers

32:06 SPEAKER_01: eigentlich,

32:08 SPEAKER_01: dass ich eine KI Weiterbildung bekomme oder ist es nicht meine eigene

32:13 SPEAKER_01: Pflicht auch, also meine eigene Motivation,

32:15 SPEAKER_01: die mich da hintragen sollte. Und ich glaube, das ist eigentlich ist irgendwo beides. Ich muss das als Unternehmen machen. Ich muss den Leuten alles zur Hand geben, Stichpunkt

32:23 SPEAKER_01: Enablement, Ja. Dass die Leute das auch umsetzen können. Ich kann nicht sagen, Du musst KI nutzen, aber dann mach ich keine Weiterbildung, da bring ich ihnen das Leuten den Leuten das nicht im Eigenarbeitskontext

32:34 SPEAKER_01: bei, das funktioniert auch nicht. Umgedreht

32:38 SPEAKER_01: bin ich für mich am Ende selbst verantwortlich.

32:41 SPEAKER_01: Und ich, wenn ich nichts tue, dann werd ich vielleicht irgendwann meinen Job verlieren,

32:46 SPEAKER_01: weil

32:47 SPEAKER_01: ich nicht gesagt habe, das ist wichtiges neues Thema, mit dem setz ich mich auseinander.

32:52 SPEAKER_01: Und ich glaub, jeder sollte irgendwie mit dem mit dem Mindset durchs Leben gehen, dass man für sich selbst verantwortlich ist. Und auch wenn der Arbeitgeber einem das nicht ermöglicht,

33:03 SPEAKER_01: dann muss ich vielleicht Arbeitgeber wechseln. Ja. Da muss ich mich selbst damit auseinandersetzen, dann muss ich das selbst lernen, dann such ich mir Arbeitgeber, der das eben macht, ne. Und spätestens dann werden diese Unternehmen sowieso Riesenprobleme

33:13 SPEAKER_01: geben. Geil. Also das ist son bisschen beides, ja. Als Arbeitgeber hab ich die Pflicht, aber als Arbeitnehmer

33:19 SPEAKER_00: hab ich irgendwo auch selbst die eigene Verantwortung und Pflicht für mich. Man muss es letztlich einfordern, ja. Also wenn ich auf der Baustelle bin und irgendwie keinen Helm bekomme, dann kann ich auch nicht sagen, ja, irgendwo renn ich halt ohne Helm rum, sondern muss ich sozusagen die Okay. Eben einfordern, so wie ich heute Abend auch Ja. Die Möglichkeit einfordern sollte, mich in KI weiterzubilden. Ja. KI

33:36 Lernen mit KI und Kompetenz als Soft Skill

33:36 SPEAKER_01: lernen mit KI, sinnvoll oder absurd?

33:39 SPEAKER_00: Klingt erst mal witzig, also selbstreferenziell,

33:42 SPEAKER_00: aber doch, ja, total sinnvoll.

33:44 SPEAKER_00: Ja. Also ich

33:46 SPEAKER_00: meine,

33:47 SPEAKER_00: ist Für mich ist KI der größte Unlock in Anführungszeichen,

33:51 SPEAKER_00: was Lernen angeht. Ich kann mir heute alles Mögliche selber beibringen. Ich kann alles Mögliche nachschauen.

33:57 SPEAKER_00: Wenn irgendwas nicht funktioniert, wo ich früher sonst wie Leute gebraucht hätte, kann ich einfach gucken, wie kann ich das hinbekommen? Ja, in 5 Prozent der Fälle ist es Quatsch,

34:06 SPEAKER_00: aber in 95 Prozent der Fälle eben nicht.

34:11 SPEAKER_00: KI

34:12 SPEAKER_00: Kompetenz, ist das Softskill oder Hardskill? Auch spannend.

34:18 SPEAKER_01: Sehr gute Frage. Hab ich so noch nie drüber nachgedacht.

34:21 SPEAKER_00: Hat beide Elemente aus meiner Sicht. Ja. Es ist insofern Hardskiller, als dass ich sage, ey, ich hab damit Erfahrung gesammelt. Ich kann das machen. Ich weiß, wie ich prompte. Ich weiß, wie ich Text tue. Ich weiß, wie ich Agenten aufsetze.

34:31 SPEAKER_00: Das ist Stück weit Hardskiller, aber der Softskiller ist aus meiner Sicht viel, viel größer. Denn das heißt, ich muss das hinterfragen, was ich tue. Ich muss offen sein für Ich muss, wenn ich das auf auf Unternehmensebene

34:42 SPEAKER_00: sehe, Menschen mitreißen

34:44 SPEAKER_00: können,

34:45 SPEAKER_00: Menschen motivieren können, Changemanagement

34:47 SPEAKER_00: reinbringen können. Ich muss Prozesse neu denken, ich muss Rollen neu definieren.

34:51 SPEAKER_00: Ja. Ich glaub, da ist mehr soft als hart. Ja, ja, das ist

34:56 SPEAKER_01: spannend, auf jeden Fall eine spannende Frage. Und wie Du sagst, das ist beide Seiten spielen da eine große Rolle. Ich glaub, es gibt wenige

35:02 SPEAKER_01: Kompetenzen,

35:04 SPEAKER_01: wo das so eine Rolle spielt. Allein dieses am Ball bleiben, weil sich's halt, ich sag mal, Mathe ist Mathe, ne. Ist klar, es gibt noch Matheprobleme, die noch nicht gelöst sind, aber da gibt's ja oder nein, richtig oder falsch. Das ist unveränderlich.

35:16 SPEAKER_01: Physik ist genauso, ne.

35:18 SPEAKER_01: KI

35:19 SPEAKER_01: ändert sich ständig. Das es geht so schnell voran und quasi da das Minnset mitzubringen,

35:26 SPEAKER_01: kontinuierlich

35:27 SPEAKER_01: mich selbst weiterzuentwickeln, das Unternehmen weiterzuentwickeln,

35:30 SPEAKER_01: die Ork in dem Sinne weiterzuentwickeln,

35:32 SPEAKER_01: neue Features auszuprobieren, wie auch immer, ist dann halt eben riesen Softskills Thema auch,

35:38 SPEAKER_01: Cool, Benny, dein Morgen, erst KI oder Kaffee?

35:41 SPEAKER_01: Ja,

35:44 SPEAKER_00: ich geb's zu, manchmal ist es tatsächlich erst KI, wenn ich aufstehe und dann gucke, ich hab ja, was Du vorhin meintest, ne, bevor Du schlafen gehst, gibst Du noch mal son kleinen

35:45 Umgang mit dem rasanten KI-Tempo und FOMO

35:52 SPEAKER_00: Kommandant, das passiert bei mir auch hin und wieder. Und dann guck ich mal, wo sind wir denn? Und dann muss ich jetzt zusammen meine Kaffeemaschine, brauch mal bisschen Zeit zum Hochheizen.

36:00 SPEAKER_00: Und brauch da bisschen Liebe, weil ich den Kaffee mahlen muss und dann noch, ne, wie's manchmal so ist mit so alten Italienern.

36:06 SPEAKER_00: Deswegen erst KI. Wie's bei dir?

36:10 SPEAKER_01: Erst Sport,

36:11 SPEAKER_01: dabei aber KI-Podcast auf den Ohren und dann Duschen, Kaffee und dann geht's mit der KI Nutzung weiter.

36:19 SPEAKER_00: Dann in die Sonne schauen,

36:21 SPEAKER_00: kalt in das Eisbad. Ja, kalt duschen sowieso. Ja, ja. Nur kalt duschen, klar. Jetzt bin ich mit warmen Duschen an die Schnauze Cool.

36:32 SPEAKER_01: Was haben wir sonst noch? Begeistert oder erschöpft vom KI Tempo?

36:38 SPEAKER_00: Ja, beides,

36:39 SPEAKER_00: ne. Ich hab schon manchmal das Gefühl, ich bin nah dran

36:42 SPEAKER_00: und dann aber auch das Gefühl, Alter, ich schaff's gar nicht, mir alles reinzuziehen. Wir hatten heute Morgen drüber gesprochen, hast Du schon dieses neue Modell von Google ausprobiert? Ja, hätt ich gerne gemacht, aber nee, hab ich nicht geschafft. Ja,

36:52 SPEAKER_01: das ist Kann ich unterschreiben. Und ich glaub, alle Hörer und Hörerinnen,

36:56 SPEAKER_01: die irgendwie FOMO haben, die denken, sie kommen nicht hinterher und alle anderen sind

37:01 SPEAKER_01: sind weiter.

37:02 SPEAKER_01: Selbst wir, irgendwie machen nix anderes, als uns damit auseinanderzusetzen

37:06 SPEAKER_01: und Sachen auszuprobieren,

37:07 SPEAKER_01: haben das Gefühl, dass irgendeiner wieder irgendwo weiter ist, dann kommt irgendein LinkedIn Post von irgendwas.

37:13 SPEAKER_01: Das haben wir schon alles gemacht und dann denkst Du, ja,

37:16 SPEAKER_01: Du rennst die ganze Zeit hinterher und ich glaub, das ist einfach,

37:20 SPEAKER_01: Es ist so, da müssen wir uns irgendwie

37:23 SPEAKER_01: mit mit arrangieren und am Ende,

37:26 SPEAKER_01: glaube ich, alle Leute, die sich mit dem Thema auseinandersetzen,

37:30 SPEAKER_01: die

37:31 SPEAKER_01: einmal in der Woche die News lesen, die das täglich anwenden, sind schon weiter als wahrscheinlich 95 Prozent aller anderen Menschen auf dieser Welt.

37:40 SPEAKER_01: Und von daher müssen wir vielleicht versuchen, diesen diesen Druck und dieses diese Erschöpfung auch nicht so ganz so an uns zu lassen, ist, glaub ich, auch wichtig.

37:51 SPEAKER_01: 100 Prozent, so.

37:53 SPEAKER_01: Dann, ey, alte Autos oder autonomes Fahren?

37:57 Autonomes Fahren und Outro

37:57 SPEAKER_00: Ja,

37:58 SPEAKER_00: sehr gute Frage. Also ich hab, als ich zum ersten Mal in den Beilmann gefahren bin, in Sam Rigma ganz begeistert davon berichtet, weil ich's echt cool fand.

38:05 SPEAKER_00: Und trotzdem fahr ich noch

38:07 SPEAKER_00: 'n Wagen mit Tarkennzeichen,

38:10 SPEAKER_00: den ich hoffentlich noch paar Jahre fahren werde. Ja, dein dein schöner Benjamin. Ja. Der ist doch cool. Ich glaub, ich Also nein. Also insgesamt autonomes Fahren natürlich

38:19 SPEAKER_00: wird's paar Ohrtimer geben. Ja klar, son bisschen wie Spotify oder Musik auch von der Platte. Ja, ich hör das meiste an Spotify.

38:27 SPEAKER_00: Aber ab und zu

38:28 SPEAKER_00: gibt's auch mal sone Bar, wo Plattenspieler steht und dann Musik von der Platte gespielt ist natürlich großartig, aber für 2 Prozent der Fälle. Genau, einhundert Prozent würde ich so unterschreiben.

38:40 SPEAKER_01: Nada,

38:41 SPEAKER_01: Roboterhunde

38:42 SPEAKER_01: oder richtige Hunde?

38:44 SPEAKER_01: Was sagst Du dazu?

38:46 SPEAKER_00: Das kannst Du mal fragen, ob das KI generiert ist.

38:49 SPEAKER_01: Richtige Hunde, sagt Nada. Und und nur Pudel sollten erlaubt sein, hat sie ja auch gesagt. Okay. So.

38:55 SPEAKER_00: Der Hundeflüsterer,

38:56 SPEAKER_00: vielen Dank

38:57 SPEAKER_00: für die vielen Fragen und Antworten. Ich hoffe, es hat euch genauso viel Spaß gemacht wie uns.

39:02 SPEAKER_00: Fragt uns gern mehr in den Kommentaren.

39:04 SPEAKER_00: Wenn's euch gefallen hat, lasst like da, abonniert uns gerne, sprecht über uns. Empfiehlt uns weiter.

39:10 SPEAKER_00: Hilft uns sehr.

39:12 SPEAKER_01: Bis zum nächsten Mal. Tschau, tschau. Tschüs.

39:14 SPEAKER_02: Cointelligence

39:15 SPEAKER_02: ist eine Produktion von the KI-Academy in Zusammenarbeit mit SnipKI,

39:19 SPEAKER_02: produziert bei Studio CO in Berlin.

39:22 SPEAKER_02: Produktion und Regie,

39:23 SPEAKER_02: Christina Manuelle,

39:24 SPEAKER_02: Fuhat Sevatli und Ilias Vogel.

39:27 SPEAKER_02: Creative Director, Lukas Shelter.

39:32 SPEAKER_02: Wüstenhagen und Moritz Heininger.

39:34 SPEAKER_02: Abonniere uns auf Spotify,

39:35 SPEAKER_02: Apple Podcasts oder YouTube.

39:38 SPEAKER_02: Danke fürs Zuhören.