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Co-Intelligence

// Transkript

#49: Angst vor KI: Was nun? Wie du den Wandel für dich nutzt

Vollständiges Transkript dieser Episode des Co-Intelligence Podcasts. 4.912 Wörter. · Auf YouTube ansehen ↗

0:00 Einleitung: Angst vor KI – Unbehagen oder echte Gefahr?

0:00 SPEAKER_00: Wenn Du sagst, Du hast Angst vor KI, hast Du wirklich Angst vor der Technologie oder davor, nicht mehr gebraucht zu werden?

0:10 SPEAKER_01: Willkommen zurück zu Cointelligence,

0:12 SPEAKER_01: eurem KI Podcast mit der wunderbaren Magdalena Beilmann und mir Benjamin Wüstenhagen,

0:18 SPEAKER_01: heute in

0:19 SPEAKER_01: Episode

0:20 SPEAKER_01: 49.

0:21 SPEAKER_01: Und es geht die Angst vor der KI. Hast Du Angst?

0:25 SPEAKER_01: Nein.

0:26 SPEAKER_01: Damit

0:27 SPEAKER_01: ist die Episode vorbei.

0:29 SPEAKER_00: Bandit.

0:31 SPEAKER_00: Ich glaube,

0:33 SPEAKER_00: wenn ich mit Menschen spreche, ist es auch weniger sone

0:36 SPEAKER_00: wirkliche Angst vor KI

0:39 SPEAKER_00: als eher

0:40 SPEAKER_00: ein Unbehagen.

0:42 SPEAKER_00: Weil einfach eine Unsicherheit da ist,

0:45 SPEAKER_00: weil superviel passiert, weil's superviel Veränderungen gibt

0:49 SPEAKER_00: und Menschen da teilweise

0:52 SPEAKER_00: nicht mehr wissen, was noch auf sie zukommt. Ist aber für dich nicht relevant.

0:57 SPEAKER_00: Das

0:58 SPEAKER_00: ist jetzt sehr spitz ausgedrückt. Ich würde es nur nicht als Angst betiteln.

1:04 SPEAKER_00: Ich glaube, Angst ist nicht unbedingt

1:06 SPEAKER_00: gut.

1:07 SPEAKER_01: Ja, was ich beobachte, was mir persönlich auch ein bisschen zu schaffen macht, ist dieses dieses Moment,

1:14 SPEAKER_01: dass Kompetenz

1:15 SPEAKER_01: ein Stück weit entwertet wird durch KI. Diese diese Erfahrung mach ich oder diese Angst hab ich teilweise auch. Das heißt, das ist nicht nur ein Verlust von

1:24 SPEAKER_01: dem, was man halt, wo man dachte, man könnte irgendwas, sondern das kann halt auch einhergehen mit' Statusverlust,

1:29 SPEAKER_01: mit'

1:31 SPEAKER_01: irgendwie Verlust von Bedeutung,

1:33 Historischer Vergleich: Was wir von Kutschenherstellern lernen können

1:33 SPEAKER_01: zumindest

1:34 SPEAKER_01: im ersten Schritt oder in der in ersten

1:37 SPEAKER_01: Gedankenschleife,

1:38 SPEAKER_01: würde ich sagen.

1:40 SPEAKER_01: Ist aber auch ein historisch wiederkehrendes Muster.

1:43 SPEAKER_01: Wir hatten mal vor einiger Zeit diesen Vergleich von den Kutschenherstellern.

1:47 SPEAKER_01: Das ist achtzehnhundert 99

1:49 SPEAKER_01: 99 hat, noch immer irgendwie 5000

1:51 SPEAKER_01: Kutschenhersteller in den USA gab und davon haben, glaub ich, 2 überlebt. Und da man irgendwie

1:56 SPEAKER_01: die 50 Jahre zuvor die besten Kutschen gebaut hat, hatte man wahrscheinlich auch irgendwie einen gewissen

2:02 SPEAKER_01: Status- Bedeutungsverlust.

2:04 SPEAKER_01: Aber hier schneller als wahrscheinlich

2:07 SPEAKER_01: irgendwann in der Geschichte verändert einfach Technologie die Machtverhältnisse.

2:12 SPEAKER_01: Und

2:13 SPEAKER_01: die Industrialisierung hat Muskelkraft ersetzt,

2:16 SPEAKER_01: oder wahrscheinlich erst mal

2:19 SPEAKER_01: Bullen und Pferde und dann die Industrialisierung.

2:22 SPEAKER_01: Und jetzt ersetzt KI vielleicht Intelligenz oder nicht vielleicht, sondern

2:27 SPEAKER_01: jeden Tag spürbarer.

2:29 SPEAKER_00: Ja, ich glaub, da sprichst Du auch genau die richtige Sorge an, die viele Menschen haben, nämlich die Sorge

2:35 SPEAKER_00: vor Ersetzbarkeit.

2:37 SPEAKER_00: Eine KI kann immer mehr, kann

2:40 SPEAKER_00: Texte schreiben schon lange, kann Analysen übernehmen, kann vielleicht eine Grafik erstellen.

2:46 SPEAKER_00: Und das macht Menschen natürlich Sorge,

2:49 SPEAKER_00: weil so der Gedanke kommt,

2:51 SPEAKER_00: wenn KI meinen Job doch jetzt kann,

2:55 SPEAKER_00: was mache ich dann noch hier?

2:57 SPEAKER_01: John Maxwell ist ganz schön

3:00 SPEAKER_01: oder hat das ganz schön

3:01 SPEAKER_01: auf den Punkt gebracht. Er sagte,

3:05 SPEAKER_01: Und der

3:06 SPEAKER_01: ist ein Experte im Bereich Leadership und Change Management, hat über 100 Bücher veröffentlicht,

3:12 SPEAKER_01: unter anderem aber auch dieses Zitat.

3:15 SPEAKER_00: Weißt Du, wovon Hanni Delt? Ja. Hast Du,

3:18 SPEAKER_01: wenn Du jetzt reflektierst,

3:22 SPEAKER_01: hast Du Angst vor Jobverlust?

3:25 SPEAKER_00: Hab ich nicht.

3:28 SPEAKER_00: Jetzt komm ich hier so angstfrei rüber.

3:31 SPEAKER_01: Aber Du machst ja ein Podcast. Ich

3:33 SPEAKER_00: merk einfach seit einem Jahr, dass sich mein Job verändert. Mhm. Und ich glaub, ich hätte Angst vor Jobverlust,

3:41 SPEAKER_00: wenn das nicht passieren würde, wenn alles gleich bleiben würde

3:46 SPEAKER_00: und ich sehen würde, alles andere mich rum verändert sich,

3:49 SPEAKER_00: denn dann wird irgendwas nicht zusammenpassen.

3:52 SPEAKER_00: Aber weil das sone stetige Veränderung ist, einfach auch in meinen Aufgabenbereichen,

3:57 SPEAKER_00: hab ich keine Sorge, dass meine

4:00 SPEAKER_01: menschliche Kompetenz nicht mehr gebraucht wird. Wie kommt er deiner Identität hinterher als ehemalige SEO?

4:08 SPEAKER_00: Die

4:09 SPEAKER_00: wird angepasst, ganz einfach. Sie ist keine SEO mehr und das ist okay so. Identitätsanpassung.

4:15 SPEAKER_01: Genau.

4:18 SPEAKER_00: Ja, ich glaub, es ist wichtig, dass wir uns in Erinnerung rufen

4:21 SPEAKER_00: immer wieder,

4:22 SPEAKER_00: dass nicht ganze

4:24 SPEAKER_00: Berufe

4:25 SPEAKER_00: aussterben werden, zumindest die meisten nicht meiner Meinung nach,

4:29 SPEAKER_00: sondern dass einfach gewisse Bereiche

4:32 SPEAKER_00: übernommen werden oder unterstützt werden

4:34 SPEAKER_00: und

4:36 SPEAKER_00: wir uns entsprechend auch anpassen können daran.

4:39 SPEAKER_01: Ich erinnere an einen Podcast oder nicht ein Podcast, ein Interview mit Jason Wang, was ich vor einiger Zeit gesehen habe. Jason Wang ist der CEO

4:44 Job-Angst vs. Purpose: Warum sich Aufgaben ändern, nicht ganze Berufe

4:46 SPEAKER_01: von

4:47 SPEAKER_01: NVIDIA. NVIDIA wiederum die Firma, die diese ganzen Chips produziert,

4:51 SPEAKER_01: auf denen KI Modelle trainiert und auch laufen trainiert werden, doch laufen. Und er sagte so schön, es gibt Nebenjob gibt's so so, er hat das ausgedrückt natürlich in Englisch, tast und purpose. Also es gibt Aufgaben,

5:03 SPEAKER_01: die zu' Job passen

5:05 SPEAKER_01: und die werden mehr und mehr ersetzt.

5:07 SPEAKER_01: Aber der Purpose

5:09 SPEAKER_01: ist halt davor da. Er hat das dann ein Beispiel gebracht mit' nem

5:13 SPEAKER_01: Radiologen.

5:14 SPEAKER_01: Meinte, hey,

5:15 SPEAKER_01: 1 der Aufgaben von Radiologen, Radiologinnen ist es, Bilder auszuwerten.

5:21 SPEAKER_01: Aber es ist halt nicht der Job, Bilder auszuwerten, sondern ein Job ist es in dem Fall, Menschen zu helfen, gesund zu werden oder

5:27 SPEAKER_01: Krankheiten zu diagnostizieren.

5:29 SPEAKER_01: Und wenn jetzt eine Maschine oder eine KI diese Bilder besser auswerten kann, dann ist der Purpose ja nach wie vor da. Und wahrscheinlich so ähnlich ist es halt auch in in vielen Jobs, dass der Job halt sich deswegen verloren geht. Und wenn er wenn der Job nur wirklich dieser eine Aufgabe war, dann war's vielleicht auch nicht ganz so erfüllend.

5:45 SPEAKER_01: Und wir haben's ja schon oft diskutiert, ne, dass Kundenservice

5:49 SPEAKER_01: durch Chatbot ersetzt wird oder die die Interaktion, aber letztlich der Purpose

5:55 SPEAKER_01: der Person, die dafür verantwortlich ist, den Menschen,

5:58 SPEAKER_01: was auch immer sie erreichen wollen, zu helfen, der ist ja nach wie vor da, ja? Genauso ist mit Grafikdesign,

6:04 SPEAKER_01: ja? Vielleicht kann ich jetzt gerne generative Tools nutzen, irgendwie

6:08 SPEAKER_01: kleine Grafiken zu generieren,

6:10 SPEAKER_01: aber der Purpose,

6:13 SPEAKER_01: vielleicht ein stimmiges Markenbild zu erzeugen, der bleibt nach wie vor erhalten und die Person kann halt nur andere Tools nutzen, da hinzukommen.

6:21 SPEAKER_00: Ja, also Anpassungsfähigkeit

6:24 SPEAKER_00: wird immer wichtiger und wichtiger vor allem als alleine

6:28 SPEAKER_00: Fachwissen

6:29 SPEAKER_00: in' bestimmten Bereich. Ich mein, im Marketingbereich

6:32 SPEAKER_00: ist es ja genau das Gleiche, Du hast eben SEO angesprochen, aber

6:35 SPEAKER_00: Purpose generell,

6:37 SPEAKER_00: Produkte

6:39 SPEAKER_00: an eine gewisse Zielgruppe zu bringen. So früher gehörte da vielleicht dazu, dass ich selbst Texte schreibe

6:45 SPEAKER_00: oder eben irgend ein Bild erstelle und jetzt ist es mehr Strategiefindung

6:50 SPEAKER_00: oder

6:52 SPEAKER_00: Datenanalyse,

6:53 SPEAKER_00: ein eben

6:54 SPEAKER_00: mit' KI als Unterstützung.

6:56 SPEAKER_00: Aber

6:57 SPEAKER_00: trotzdem bleibt das Ziel ja das Gleiche.

7:00 SPEAKER_01: Jetzt haben wir uns das jetzt grade aus soner auf soner sehr

7:01 Makro-Sicht: Arbeitslosigkeit, Geoffrey Hinton & Ethan Mollick

7:03 SPEAKER_01: Mikroebene

7:05 SPEAKER_01: angeschaut. Auf der Makroebene ehrlicherweise hab ich schon

7:08 SPEAKER_01: meine Bedenken.

7:10 SPEAKER_01: Ich bin nicht allein damit. Ich meine, wir hatten auch in 1 der Folgen mit mit Moritz' Predicted, dass vermutlich die Arbeitslosigkeit Arbeitslosenquote

7:17 SPEAKER_01: nach oben gehen wird. Wir sind gespannt.

7:20 SPEAKER_01: 1 der Erfinder von der modernen KI, Jeffrey Hinton,

7:25 SPEAKER_01: wird ganz, ganz oft the gott phase of AI genannt, der Nobelpreis bekommen. Der warnte kürzlich erneut, sagte,

7:39 SPEAKER_01: Da gibt's also einige andere, die auch diese Alarmglocken

7:43 SPEAKER_01: schlagen.

7:43 SPEAKER_01: Und auch Ethan Mollick, ne, der das schöne Buch geschrieben hat Cointelligence.

7:48 SPEAKER_01: Vielleicht kennt man den Titel irgendwoher.

7:51 SPEAKER_01: Und doch Sam Altman, der CEO von von von OpenAI, sorry, blasen son bisschen ins gleiche Horn und sagen, dass

7:58 SPEAKER_01: nicht KI

8:00 SPEAKER_01: einen Job ersetzt, sondern Menschen, die KI nutzen. Beziehungsweise, wie es in Moritz sagt

8:05 SPEAKER_01: oder Sam Altman,

8:11 Die Verantwortung der Unternehmen: Führung, Reskilling & Upskilling

8:12 SPEAKER_01: Also irgendein Replacement wird's sicherlich schon geben und das ist Frage, wie damit

8:18 SPEAKER_01: gesellschaftlich umgegangen werden kann.

8:20 SPEAKER_00: Ja, ich glaube, das muss eben auch begleitet werden. Also einmal

8:23 SPEAKER_00: sollte jeder Einzelne sich Gedanken drüber machen, aber grade

8:28 SPEAKER_00: auch Unternehmen haben da sone gewisse Fürsorgepflicht

8:31 SPEAKER_00: meiner Meinung nach, dass sie

8:33 SPEAKER_00: ihr Team mitnehmen

8:35 SPEAKER_00: bei diesem Wandel.

8:37 SPEAKER_00: Weil ich glaube, dass immer noch viele

8:39 SPEAKER_00: gar nicht wissen, wie die Zukunft aussehen wird und wie sich ihr Job vielleicht verändert. Und wenige wissen's?

8:46 SPEAKER_01: Ich denke Was auch? Dass dass wenige eine Vision haben davon. Wenn Du demnächst die Lottozahlen kennst, sag Bescheid.

8:53 SPEAKER_00: So genau vielleicht nicht, aber sone Richtung kann man sich eventuell vorstellen.

8:58 SPEAKER_00: Und ja, ich glaube, teilweise

9:01 SPEAKER_00: kann der ein oder andere da durchaus Führung in diesem Wandel gut gebrauchen.

9:08 SPEAKER_01: Wenn Du sagst, Unternehmen haben da eine gewisse Fürsorgepflicht, was

9:11 SPEAKER_01: was meinst Du damit?

9:13 SPEAKER_00: Dass man

9:15 SPEAKER_00: Tools an die Hand gibt, dass man hands on vorlebt,

9:19 SPEAKER_00: was für eine Unternehmensvision

9:21 SPEAKER_00: man hat

9:22 SPEAKER_00: und

9:23 SPEAKER_00: das Team befähigt,

9:25 SPEAKER_00: die Veränderung mitzugehen.

9:27 SPEAKER_01: Heißt so, das hatte hattest dich mal Helmut Schmidt gesagt, die Vision hat, soll zum Arzt gehen? Vielleicht

9:31 SPEAKER_01: ein anderer Kontext.

9:33 SPEAKER_01: Ja,

9:34 SPEAKER_01: ja, geh ich teilweise mit. Also ich glaub, es ist natürlich eine gewisse Aufgabe des Staates. Wir sind ja in Deutschland doch recht staatsgläubig. Ist eine gewisse Aufgabe von Unternehmen.

9:44 SPEAKER_01: Aber es ist ja auch aus meiner Sicht eine Aufgabe 1 jeden Individuums selbst. Aber gut, da kann man wahrscheinlich lange philosophische

9:51 SPEAKER_01: Auseinandersetzungen drüber fühlen.

9:54 SPEAKER_01: Ich glaub ja, ein Individuum. Mhm.

9:58 SPEAKER_01: Aber wenn man son bisschen draufschaut, also dann haben Unternehmen eigentlich 2 Möglichkeiten, darauf zu antworten. Das eine ist

10:04 SPEAKER_01: wieder unser...

10:05 SPEAKER_01: Uns fehlt immer noch das Denglisch Schwein.

10:07 SPEAKER_01: Aber das würde jetzt gefüttert werden mit Upskilling. Was heißt Upskilling? Upskilling heißt in dem Fall,

10:13 SPEAKER_01: bestehende Fähigkeiten zu erweitern und dann Resilling,

10:17 SPEAKER_01: es neue Fähigkeiten für andere Tätigkeiten zu lernen. Und ich glaube, mit KI benötigen wir beide da son ständiges Upskillen, weil sich ja einfach die Anforderungen ändern und neue Fähigkeiten hinzukommen müssen und

10:28 SPEAKER_01: ein Stück weit auch ein Reskilling.

10:30 SPEAKER_01: Ja, weil wenn einfach ein Teil meiner

10:32 SPEAKER_01: meiner Tasks, meiner Aufgaben, die ich heute hab, wegfallen beziehungsweise von

10:37 SPEAKER_01: Maschinen erledigt werden, dann

10:39 SPEAKER_01: muss ich ja irgendwie mein Aufgabenfeld erweitern, in welche Richtung auch immer.

10:43 SPEAKER_00: Ja, und wir können da

10:46 SPEAKER_00: viel logisch drüber sprechen und das logisch betrachten, aber ich kann schon irgendwo auch die Angst vor dieser Unberechenbarkeit

10:55 SPEAKER_00: verstehen, ehrlich gesagt. Ich mein,

10:57 SPEAKER_00: früher waren Karrieren relativ planbar.

11:01 SPEAKER_00: Man hat eine Ausbildung gemacht oder ein Studium,

11:04 SPEAKER_00: ist in den Job gegangen,

11:05 SPEAKER_00: hat dann ein Aufstieg angestrebt

11:08 SPEAKER_00: und es war der Karriereweg war recht klar.

11:11 SPEAKER_00: Und jetzt

11:13 SPEAKER_00: wissen, ich mein, jetzt kommen wir wieder zu den vielen zurück,

11:16 SPEAKER_00: glaub ich den meisten nicht, welche Skills sind denn in 5 Jahren eigentlich noch relevant?

11:22 SPEAKER_01: Ja, das weiß ich auch nicht.

11:24 SPEAKER_01: Wer weiß das Ich find's halt auch so... Also was man ja schon sagen muss,

11:29 SPEAKER_01: das kam ja auch vor Kurzem, die die großen Modellanbieter

11:34 SPEAKER_01: haben ja schon immer Predictions gehabt,

11:37 SPEAKER_01: keine Ahnung, 2022

11:38 SPEAKER_01: haben sie gesagt, wie könnte die Welt 2026 aussehen?

11:41 SPEAKER_01: Und da dachte man, ja, ihr habt gleich eine Marke. Aber

11:48 SPEAKER_01: zumindest

11:49 SPEAKER_01: das, was damals gesagt wurde, ist schon so eingetreten. Das heißt natürlich nicht, dass die Dinge, die heute postuliert werden, für die Zukunft auch so eintreten werden.

11:58 SPEAKER_01: Aber

11:59 SPEAKER_01: wenn es so sein sollte, dann mach ich mir schon 2, 3 Gedanken, was das dann irgendwie für Arbeit heißt.

12:05 SPEAKER_01: Ja. Beziehungsweise wahrscheinlich werden wir immer irgendwas finden, uns zu

12:09 SPEAKER_01: beschäftigen.

12:11 SPEAKER_01: Die Frage ist, können wir denn davon auch leben?

12:14 SPEAKER_01: Ich hoffe es für uns. Ja. Aber ich find schon, dass sich die

12:19 SPEAKER_01: also die

12:20 SPEAKER_01: die die Rate der Veränderung und die Geschwindigkeit fühlt sich zumindest in meinem Berufsleben, was jetzt auch nicht,

12:26 SPEAKER_01: ich bin ja nicht am Ende meiner Karriere, aber auch eigentlich nicht ganz am Anfang,

12:30 SPEAKER_01: aber in der Geschwindigkeit hatte ich das bisher nicht auf der Uhr. Das hat sich schon sehr stark verändert, grad im letzten Jahr noch mal. Also deutlich im letzten Jahr, natürlich in den Jahren davor auch schon, aber also ich fand 25 hat ein großen Unterschied gemacht.

12:35 Geschwindigkeit des Wandels & der Einfluss der Medien

12:43 SPEAKER_00: Absolut.

12:44 SPEAKER_00: Also ich hab das Gefühl, die Geschwindigkeit wird immer schneller. Ich mein, das treiben wir sicherlich als Individuen

12:51 SPEAKER_00: auch mit an, Ja. Dieses Tempo. Aber

12:54 SPEAKER_00: ja, die Welt uns rum dreht sich auch schneller.

12:58 SPEAKER_01: Manchmal frage ich mich allerdings, inwieweit ist das ein Sturm im Wasserglas?

13:02 SPEAKER_01: Also

13:04 SPEAKER_01: verändert sich wirklich so viel, weil ich jetzt ein Video mit KI generieren kann,

13:09 SPEAKER_01: ja? Oder mein Foto hochlade und sag, mach mal ich mal mit' Weihnachtsmann im Weihnachtsmannkostüm

13:13 SPEAKER_01: und dann passiert das? Also verändert das jetzt die Welt?

13:17 SPEAKER_01: Oder ist das ein Stück weit in meiner Filterblase?

13:20 SPEAKER_00: Aber es kommt son bisschen aufn Tag ein, wie ich da grade drüber aus CDO. Und ich glaube, es kommt aufn eigenen Anspruch an. Wenn man vorne mit dabei sein möchte, dann muss man sich irgendwie diesem Tempo son bisschen anpassen, ne. Wenn man diesen Anspruch nicht hat,

13:34 SPEAKER_00: dann verändert sich vielleicht

13:37 SPEAKER_00: alles ein bisschen langsamer,

13:38 SPEAKER_00: Mhm. Als wir's grad wahrnehmen.

13:41 SPEAKER_01: Ja.

13:42 SPEAKER_01: Die Medien hingegen bevorzugen dramatische Szenerien.

13:46 SPEAKER_01: Ja. Hatten wir auch schon mal das ganze Thema Clickbait.

13:51 SPEAKER_01: Und Extreme verkaufen sich besser als differenzierte Analysen, merken wir auch hier im Podcast. Je nachdem, wie das Thumbnail

13:58 SPEAKER_01: bei YouTube

14:00 SPEAKER_01: gestaltet ist, desto mehr Leute sehen uns oder sehen uns auch nicht.

14:05 SPEAKER_01: Aber es kann natürlich auch zu' gewissen Polarisierung

14:08 SPEAKER_01: beitragen, dass sich einfach viele Menschen

14:11 SPEAKER_01: irgendwann abgehängt fühlen und sagen, boah, es geht mir alles so schnell, gar keinen Bock mehr, ich geh in Wald.

14:15 SPEAKER_00: Ja.

14:16 SPEAKER_00: Auch da Medienkompetenz, das

14:19 SPEAKER_00: das hatten wir in der letzten Episode schon mal

14:21 SPEAKER_00: reduziert

14:22 SPEAKER_00: da ein bisschen die Angst. Wenn man weiß, wie Medien funktionieren und dass eben genau das gepusht wird, diese Extreme,

14:29 SPEAKER_00: dieses

14:30 SPEAKER_00: KI schlägt die Menschen und KI nimmt dir deinen Job weg, dann

14:36 SPEAKER_00: kann man vielleicht das ein oder andere son bisschen relativieren

14:39 SPEAKER_01: und ein bisschen nüchterner betrachten. Das heißt sozusagen aus dem durch den durch den durch das Dickicht von

14:46 SPEAKER_01: wahnsinnigen Erfolgsmeldungen

14:48 SPEAKER_01: und

14:49 SPEAKER_01: furchteinflößenden

14:50 SPEAKER_01: furchteinflößenden

14:51 SPEAKER_01: Katastrophenmeldungen

14:52 SPEAKER_01: durchschlagen.

14:53 SPEAKER_00: Ja, ich glaube, die Realität liegt einfach irgendwo in der Mitte.

14:57 SPEAKER_00: Es gibt negative Beispiele und es gibt Horrorgeschichten.

15:01 SPEAKER_00: Es gibt auch sicherlich große Erfolge, siehe Open Claw,

15:05 SPEAKER_00: aber

15:07 SPEAKER_00: so für den

15:08 SPEAKER_00: Normalverbraucher

15:10 SPEAKER_00: gibt's auch ein Mittelweg.

15:12 SPEAKER_01: Wie ist der?

15:14 SPEAKER_00: Das muss jedes Individuum für sich selbst herausfinden. Das hängt nämlich stark von der Situation ab.

15:21 SPEAKER_01: KI kommt nicht irgendwann. Sie ist schon da. Bist Du bereit? Mit thekey Academy machst Du dich fit für die Zukunft. Onlinekurse zu KI, digitaler Zusammenarbeit,

15:30 SPEAKER_01: Leadership. Praxisnah, flexibel, IHK zertifiziert.

15:34 SPEAKER_01: Thekey. Academy.

15:35 SPEAKER_01: Für alle, die mitgestalten wollen.

15:38 SPEAKER_01: Wann hast Du wann hast Du mal Angst? Du sagst, Du hast jetzt keine Angst, wann wann hast Du... Was macht dir Angst?

15:44 SPEAKER_00: Es geht ja nur das Wording. So, ich ich hab schon gewisse

15:49 SPEAKER_00: Zweifel und Sorgen, was die Zukunft angeht, würd ich schon sagen.

15:54 SPEAKER_00: Aber es ist jetzt nicht so,

15:56 SPEAKER_00: dass ich zitternd zu Hause sitze und denke, ich hab vielleicht nächste Woche keinen Job mehr.

16:01 SPEAKER_00: Vielleicht weil ich mich damit so viel beschäftige.

16:05 SPEAKER_00: Das nimmt ein bisschen die Angst meiner Meinung nach.

16:09 Psychologie der Angst: Die Illusion von Kontrolle & Verlustaversion

16:09 SPEAKER_01: Sprich, solang Du Kontrolle hast

16:12 SPEAKER_01: oder so sagen wir, Du die Illusion von Kontrolle hast, hast Du weniger Angst. Ganz genau. Ich glaub, das ist

16:18 SPEAKER_00: genau das Ding. Die Illusion von Kontrolle generell sind wir Menschen so. Wir bevorzugen es, ein Risiko einzugehen,

16:25 SPEAKER_00: dass wir glauben, kontrollieren zu können.

16:28 SPEAKER_01: Auch wenn man statistisch das Gegenteil beweisen kann. Ganz genau. Ja, schönes Beispiel, selbstfahrende Autos.

16:34 SPEAKER_01: Ich hab ja immer erzählt, als ich in letztes Jahr in San Francisco war, war total begeistert von selbstfahrenden Autos und hab mich da reingesetzt, fand das total cool.

16:42 SPEAKER_01: Und hab dann erst in meinem Umfeld gehört, boah, hattest Du keine Angst? Ich so,

16:47 SPEAKER_01: nee.

16:48 SPEAKER_01: Und dann, ja, warum denn nicht? Und dann da hatte ich auch so die Illusion von Kontrolle, weil erstens hatte das Ding noch ein Lenkrad. Dachte ich mal, wenn da irgendwas ist, kann ich ja reinfassen. 2. Idee, aber gut. Und Du hattest son riesiges Display.

17:00 SPEAKER_01: Und auf dem Display hast Du das Auto gesehen, was da grade vor sich hingefahren ist.

17:04 SPEAKER_01: Und alle anderen Autos und Fußgänger und was weiß ich, Katzen und Boote, alles abgebildet, sodass ich das Gefühl hatte, ah ja, das Ding weiß schon, was los ist, das sieht ja alles und ich konnte das sozusagen mit meinen eigenen Augen nachvollziehen.

17:15 SPEAKER_01: Es hat also mir psychologisch ein Stück weit Kontrolle gegeben, obwohl eigentlich keine Kontrolle da ist. Spannend.

17:21 SPEAKER_00: Aber ich würd auch behaupten, egal, was die Statistik sagt, ich würd mich sicherer fühlen, wenn ich einfach manuell selbst fahre.

17:29 SPEAKER_00: Ja? Ja.

17:31 SPEAKER_00: Was Quatsch ist, weil

17:33 SPEAKER_01: es gibt ja so viele Abhängigkeiten und so viel, was passieren kann. Das heißt, wenn Du wenn Du jetzt das nächste Mal in in Urlaub fliegst und dann gesagt wird, viel, Magdalena, flieg Du mal, fühlst dich sicherer?

17:43 SPEAKER_00: Das nein.

17:46 SPEAKER_00: Wenn ich mal noch fliegen lerne, vielleicht. Okay.

17:50 SPEAKER_00: Aber da müssen wir schon auch ein Unterschied machen. Okay. Ich kann auch nicht alles. Okay, das ist ja... Auf 4 Rädern willst Du selber fahren? Ja, auch auf 2. Okay. Ich

18:00 SPEAKER_01: würd's eher als Fahrspaß bezeichnen, aber jetzt Fahrspaß im Berufsverkehr in Berlin nicht so gegeben. Nee, deswegen hab ich hier kein Auto. Okay. Aber

18:10 Gesellschaftliche Folgen: Wirtschaftliche Sicherheit & Standort Europa

18:11 SPEAKER_00: ja, noch mal zu dem

18:13 SPEAKER_00: tieferen Effekt,

18:16 SPEAKER_00: KI erweckt einfach so die Sorge,

18:19 SPEAKER_00: ersetzt zu werden, nicht mehr gebraucht zu werden. Und ich kann schon gut verstehen, dass das

18:25 SPEAKER_00: einigen Menschen derzeit Unbehagen

18:28 SPEAKER_01: bereitet. Und es hat natürlich auch verschiedene Ebenen. Also Du auf der einen Seite hast Du dieses Thema, was wir hatten,

18:34 SPEAKER_01: persönliche Kompetenzverlust

18:35 SPEAKER_01: oder die Entwertung dessen.

18:38 SPEAKER_01: Damit einher geht aber natürlich noch eine gewisse wirtschaftliche Sicherheit.

18:41 SPEAKER_01: Also

18:43 SPEAKER_01: ich für meinen Teil, ich hätte jetzt vor einigen Jahren gedacht, warum sollte ich jemals ein Job verlieren? Wir sind in' Gesellschaft, die strukturell alt hat. Ich bin halbwegs gut ausgebildet. Ich hab ganz gute Erfahrungen.

18:54 SPEAKER_01: Es sei denn, es passiert jetzt irgendwas, wogegen ich mich versichern kann, Berufsunfähigkeit

18:58 SPEAKER_01: oder so. Was sollte mir passieren?

19:03 SPEAKER_01: Diese große wirtschaftliche Sicherheit hab ich jetzt grad nicht mehr, ehrlicherweise.

19:08 SPEAKER_01: Und wenn sich das dann potenziert, hast Du natürlich auch eine gewisse gesellschaftliche

19:11 SPEAKER_01: oder eine gesellschaftliche

19:13 SPEAKER_01: Destabilisierung, die

19:14 SPEAKER_01: die damit einhergeht. Also wenn Du wahnsinnig viele Menschen hast, die wirtschaftlich unsicher sind,

19:18 SPEAKER_01: gibt's eine destabilisierte

19:19 SPEAKER_01: Gesellschaft.

19:21 SPEAKER_01: Ich hab das so mitbekommen, als ich, keine Ahnung, 6, 7, 8 war

19:25 SPEAKER_01: nach der Wende

19:26 SPEAKER_01: in Ostdeutschland,

19:28 SPEAKER_01: im Osten.

19:30 SPEAKER_00: Kenn ich nicht mehr. Ja.

19:32 SPEAKER_01: Ist zu jung, genau. Aber da

19:35 SPEAKER_01: war ich zwar selber nicht direkt betroffen,

19:38 SPEAKER_01: aber kann mich immer noch erinnern, trotzdem ich so jung war,

19:41 SPEAKER_01: dass man irgendwie sone sone Destabilisierung

19:44 SPEAKER_01: aufgrund dieser hohen wirtschaftlichen

19:46 SPEAKER_01: Ungewissheit

19:47 SPEAKER_01: fühlen konnte. Das hat sich dann auch irgendwann schnell wieder gelegt, aber auf jeden Fall war's irgendwie spürbar für mich.

19:52 SPEAKER_01: Und

19:54 SPEAKER_01: wahrscheinlich, ich meine, das das ist durch KI hervorgerufen, ist natürlich aber auch jetzt durch andere Effekte hervorgerufen, grade hier, wo wo wir grad merken, hm, unsere Automobilindustrie läuft nicht mehr so, wie sie mal gelaufen ist. Vielleicht haben wir auch ein Thema beim Thema

20:07 SPEAKER_01: Maschinenbau.

20:08 SPEAKER_01: Also auch da kommt Verunsicherung rein in Gebiete

20:12 SPEAKER_01: im Südwesten vielleicht, die so in den letzten 50 Jahren nicht da war.

20:16 SPEAKER_00: Das heißt,

20:17 SPEAKER_00: Du würdest schon sagen, dass Du aktuell Angst verspürst?

20:22 SPEAKER_01: Nicht

20:22 SPEAKER_01: individuell.

20:23 SPEAKER_01: Also ich denke, ich ich mein, ich beschäftige mich ja mit dem Kram auch relativ viel.

20:29 SPEAKER_01: Und vielleicht ist Angst auch nicht das richtige Wort, aber ich mach mir schon Gedanken, was das

20:34 SPEAKER_01: gesellschaftlich

20:36 SPEAKER_01: für die Region,

20:38 SPEAKER_01: für unser Land und auch für Europa bedeutet.

20:41 SPEAKER_01: Weil ich schon das Gefühl habe, dass wir in'

20:44 SPEAKER_01: in' riesigen

20:46 SPEAKER_01: Schiff sind.

20:47 SPEAKER_01: Und

20:48 SPEAKER_01: wenn das so kommt

20:51 SPEAKER_01: wie die Industrialisierung,

20:52 SPEAKER_01: danach sieht's aus oder noch stärker,

20:55 SPEAKER_01: dann spielen wir da bisher nicht wirklich mit. Also Mhm. Keine der großen Modellanbieter ist aus Europa bis auf Mistral.

21:03 SPEAKER_01: Wir haben bisher nicht die die Kapazitäten,

21:06 SPEAKER_01: überhaupt die Rechenzentren zu betreiben.

21:09 SPEAKER_01: Auf der Applikationsebene

21:10 SPEAKER_01: kommt sehr wenig aus Europa. Das heißt,

21:12 SPEAKER_01: aus meiner Sicht könnte schon oder ist die Gefahr,

21:16 SPEAKER_01: ich könnte da, sondern ist da, ist spürbar, dass

21:18 SPEAKER_01: dass wir zu' digitalen Kolonie werden

21:21 SPEAKER_01: und Wertschöpfung abgeben und that's it.

21:24 SPEAKER_01: Und das dann gepaart

21:27 SPEAKER_01: mit all den Effekten, die wir vorher besprochen haben, kann halt zu Sprengstoff führen.

21:31 SPEAKER_00: Ja. Jetzt haben wir auch noch OpenCall in die USA verloren.

21:34 SPEAKER_00: Der Hoffnungsträger.

21:37 SPEAKER_01: Dann gut. Wer hat das hat das in 4 Monaten gebaut, 3 Monaten?

21:41 SPEAKER_01: Mhm. Dann steht immer 2 Monate frei.

21:44 SPEAKER_00: Nee, ich hab natürlich ein Anspruch, das schneller hinzukriegen. Okay.

21:48 SPEAKER_00: Wenn

21:49 SPEAKER_00: wir schon delusional sind, dann richtig. Good, de du loo.

21:54 SPEAKER_00: Ja,

21:55 SPEAKER_00: ich glaub, was auch noch reinspielt, ist sone emotionale

21:59 SPEAKER_00: Rolle,

22:00 SPEAKER_00: dass wir

22:01 SPEAKER_00: grade Negatives einfach viel, viel stärker

22:05 SPEAKER_00: spüren. Also Verluste

22:08 SPEAKER_00: werden einfach stärker gewertet als irgendwelche Gewinne, weil

22:12 SPEAKER_00: ich glaub, es ist schon jedem klar, dass KI auch Vorteile hat.

22:16 SPEAKER_00: Aber wenn wir dagegen sehen, sie könnte uns ja auch bedrohen, sie könnte unseren Job bedrohen

22:21 SPEAKER_00: und unsere Identität, wie Du's eben ausgedrückt hast,

22:25 SPEAKER_00: dann ist das, glaub ich, das, was wir

22:27 SPEAKER_01: viel, viel präsenter im Kopf haben. Ja, musst Du einfach nur positiv denken.

22:30 Die algorithmische Blackbox: Warum uns mangelnde Transparenz verunsichert

22:32 SPEAKER_00: Einfach nur? Mhm. Möchtest Du noch ins Coaching gehen vielleicht? Ja, danke.

22:39 SPEAKER_00: Ja,

22:40 SPEAKER_00: erklärt son bisschen, warum

22:42 SPEAKER_00: positive Szenarien

22:44 SPEAKER_00: weniger beruhigend wirken als negative Szenarien

22:48 SPEAKER_00: beunruhigend wirken. Das zeigt sich momentan.

22:51 SPEAKER_01: Ja, und ein weiterer Aspekt aus meiner Sicht ist halt dieses ganze Thema Transparenz.

22:56 SPEAKER_01: Wenn ich nicht hundertprozentig nachvollziehen kann, was da passiert, wenn ich diese berühmte Blackbox habe,

23:01 SPEAKER_01: also irgendwas,

23:03 SPEAKER_01: drückt irgendwas und hinten passiert was. Ich hab keine Ahnung, was dazwischen ist.

23:07 SPEAKER_01: Dann führt das natürlich auch zu' weiteren Verunsicherung aus meiner Sicht. Und

23:12 SPEAKER_01: die ist bei KI immer mehr gegeben, zumindest dann, wenn wir nicht mehr mehr wissen,

23:17 SPEAKER_01: wie die KI auf die Ergebnisse kommt, weil's gar nicht mehr nachvollziehbar ist.

23:21 SPEAKER_01: Oder wenn so Effekte auftreten, dass mit KI auf einmal irgendwas kann, worauf sie gar nicht trainiert wurde und dann noch stärker infrage steht, wie das sein kann, ne. Also dieses

23:31 SPEAKER_01: diese algorithmischen Blackboxes

23:33 SPEAKER_01: tragen, glaub ich, dazu bei.

23:35 SPEAKER_00: Also ist KI eine Blackbox für dich?

23:38 SPEAKER_01: Na ja, ja und nein. Also auf der einen Seite kann ich mir immer wieder sagen, es ist eine große

23:44 SPEAKER_01: eine große Maschine, die das nächste Wort

23:48 SPEAKER_01: per Wahrscheinlichkeit hervor vorhersagt.

23:52 SPEAKER_01: Aber wie's dann sein kann, dass sone reine Wahrscheinlichkeitsvorhersage

23:56 SPEAKER_01: so treffgenau wird

23:58 SPEAKER_01: und Dinge an meinem Computer macht und mich auf Ideen bringt, auf die ich vorher nicht gekommen bin,

24:04 SPEAKER_01: ja, und sich exponentiell verbessert in 1 Zeit, in der ich's richtig nachvollziehen kann,

24:10 SPEAKER_01: dann frag ich mich schon, na ja, ist das vielleicht mehr als dieses, was ich mir da als Erklärung hervortaube?

24:18 SPEAKER_00: Versteh ich. Aber in gewissen Bereichen ist KI für mich schon definitiv noch eine Blackbox.

24:23 SPEAKER_01: Ja.

24:26 SPEAKER_01: Gleichzeitig Angst ist ein Frühwarnsystem,

24:28 SPEAKER_01: kommt ja nicht von ungefähr,

24:30 SPEAKER_01: dass man das hat.

24:32 SPEAKER_01: Es

24:34 SPEAKER_01: macht uns mehr es macht uns aufmerksamer

24:38 SPEAKER_00: Ja. Menschlich.

24:39 SPEAKER_01: Und menschlich vielleicht auch, vertreibt den vertreibt die Müdigkeit.

24:44 SPEAKER_00: Mhm.

24:45 Menschliche Stärken: Warum Empathie & Verantwortung wichtiger werden

24:45 SPEAKER_01: Müssen wir das mal vernünftig umsetzen in in Aktionen, die uns helfen.

24:50 SPEAKER_00: Ja.

24:51 SPEAKER_00: Und vielleicht wirklich auch ein bisschen mehr

24:55 SPEAKER_00: die Möglichkeiten und das Positive sehen und

24:58 SPEAKER_00: realistisch an die Sache rangehen, weil auch darüber haben wir ja in ein paar Episoden schon gesprochen,

25:04 SPEAKER_00: menschliche Stärken gewinnen ja gleichzeitig auch an Bedeutung durch KI.

25:09 SPEAKER_00: So was wie Kontextverständnis,

25:12 SPEAKER_00: wie Empathie,

25:13 SPEAKER_00: Verantwortung.

25:15 SPEAKER_00: Also nicht immer nur das Negative sehen, da bieten sich ja auch Chancen.

25:20 SPEAKER_01: Uncertainty

25:20 SPEAKER_01: is the unicertainty the is, na, wie heißt das so schön?

25:25 SPEAKER_00: Von

25:26 SPEAKER_00: wem kommt das Zitat?

25:28 SPEAKER_01: John Alan Polles. Jetzt musst ich mir nur sagen, wer das ist.

25:31 SPEAKER_01: Das ist ein Mathematiker und ein Forscher Pop das muss ab. Pop Quiz gewonnen. Ja, was

25:39 SPEAKER_01: also

25:39 SPEAKER_01: unabhängig von von all den Ängsten, die es vielleicht jetzt in der Gesellschaft gibt, die ja auch wahrscheinlich irgendwann sich auf die Politik auswirken wird. Und

25:48 SPEAKER_01: ich mein, wir Europäer haben ja unseren AI Act in in Deutschland,

25:52 SPEAKER_01: ist jetzt die Bundesnetzagentur für die Durchsetzung zuständig.

25:56 SPEAKER_01: Was ja auch zeigt, dass es da gewisse Ängste gibt. Aber was verändert es? Na ja,

26:02 SPEAKER_01: es verändert heute schon die Automatisierung

26:04 SPEAKER_01: von Routineaufgaben

26:05 SPEAKER_01: oder

26:06 SPEAKER_01: Routineaufgaben werden automatisiert.

26:09 SPEAKER_01: Wissensarbeit wird beschleunigt und

26:12 SPEAKER_01: ja, wir wir verschieben hin zur Entscheidungskompetenz.

26:16 SPEAKER_00: Ja,

26:17 SPEAKER_00: was durchaus auch angenehm sein kann, denn ich bin ganz froh, dass ich gewisse Dinge gar nicht mehr selbst operativ ausführen muss, sondern die mir aufgenommen werden, ehrlich gesagt.

26:28 SPEAKER_00: Ja, ich glaub, son schönes Beispiel

26:30 SPEAKER_00: ist, Du hast vorhin den Radiologen gebracht.

26:33 SPEAKER_00: KI kann sicherlich jetzt schon mit der Diagnose unterstützen,

26:37 SPEAKER_00: aber aktuell sind wir noch an' Punkt, da liegt die Verantwortung beim Arzt. Ja, ich hoffe, die bleibt da auch. Ja, wer weiß?

26:45 SPEAKER_01: Wer weiß, wo wir in 5 Jahren stehen? Na ja, wär schon schön, wenn Menschen nach wie vor die Verantwortung haben. Ich hoffe es auch.

26:50 Zukunftsblick: Zwischen Regulierung und humanoiden Robotern

26:52 SPEAKER_00: Vielleicht steht aber auch dann ein manueller

26:55 SPEAKER_00: Roboter da und

26:56 SPEAKER_00: kümmert sich die Operation und die Verantwortung.

27:01 SPEAKER_01: Ich glaub, vielleicht kümmert er sich... Also heute gibt's ja schon Roboter, die sich Operationen kümmern. Ich kümmer, da ist zu viel gesagt. Oder hast Du diese da venti Systeme und dann fuhr man da Menschen rum. Aber letztlich ist es ein Roboterarm.

27:11 SPEAKER_01: Aber die Verantwortung trägt nach wie vor der Mensch und ich hoffe, das bleibt auch so.

27:14 SPEAKER_01: Also ich möchte nicht, dass mein Toaster

27:17 SPEAKER_01: für mich entscheidet.

27:20 SPEAKER_00: Wir sprechen uns in 5 Jahren noch mal. Okay,

27:22 SPEAKER_01: gut.

27:24 SPEAKER_01: Wenn die Geschwindigkeit der Veränderung so hoch bleibt, dann vielleicht.

27:30 SPEAKER_01: Ich weiß nicht, wahrscheinlich bist Du dafür zu jung für, aber so

27:34 SPEAKER_01: hattest Du Internet, als Du Kind warst, bestimmt.

27:37 SPEAKER_00: Nicht, nein. Nice? Das kam so in meiner Kindheit, aber vielleicht lag's auch daran, dass meine Eltern mich ferngehalten haben.

27:45 SPEAKER_01: Ich kann mich erinnern, ich... Bei uns gab's sone Deutsche Bank Filiale

27:48 SPEAKER_01: und die hatten in soner Ecke son Computer stehen,

27:51 SPEAKER_01: der mit dem Internet verbunden war.

27:55 SPEAKER_01: Wahrscheinlich, Online Banking irgendwie

27:58 SPEAKER_01: nach vorne zu bringen. Und ich hab da meine Nachmittage verbracht in Chatrooms.

28:02 SPEAKER_00: Mhm.

28:03 SPEAKER_01: Danke Deutsche Bank.

28:07 SPEAKER_01: Aber was ich sagen will, also seinerzeit

28:11 SPEAKER_01: gab's auch schon diesen ersten Hype so in in Anfang der Neunziger, Mitte der Neunziger bis Ende der Neunziger ja auch dann je es

28:18 SPEAKER_01: zu Ende gebracht mit' großen mit' großen Internetcrash.

28:21 SPEAKER_01: Vielleicht kommt ja auch der der große AI Crash, mal gucken.

28:26 SPEAKER_01: Aber es gab auch da große Unsicherheiten über die Auswirkungen und es gab auch da riesige

28:32 SPEAKER_01: Zukunftsprognosen.

28:33 SPEAKER_01: Letztlich sind die natürlich alle eingetreten,

28:36 SPEAKER_01: aber einige auch deutlich später, als man dachte.

28:40 SPEAKER_01: Und

28:41 SPEAKER_01: auch da gab es ja schon gesellschaftliche Überforderung.

28:44 SPEAKER_01: Und ich glaub, das ist jetzt kein

28:46 SPEAKER_01: persönliches Versagen, sondern eigentlich ein,

28:48 SPEAKER_01: ja, ein systemischer Effekt, der fast eintreten muss.

28:52 SPEAKER_00: Ja, und

28:54 SPEAKER_00: ich wiederhol's noch mal, völlig menschlich. Ich mein, wir haben ständige Plattformwechsel.

28:59 SPEAKER_00: Wir haben

29:00 SPEAKER_00: jede Woche gefühlt ein neues Tool,

29:03 SPEAKER_00: jeden Tag irgend eine neue Version von irgendwas, irgendwelche Updates.

29:08 SPEAKER_00: Also

29:09 SPEAKER_00: da das Gefühl zu haben, dass man gar nicht mehr hinterherkommt und dass man gar nicht mehr weiß,

29:14 SPEAKER_00: was ist ein jetzt grade Priorität hier?

29:17 SPEAKER_00: Ist völlig normal.

29:19 SPEAKER_01: Wichtig ist dann, konstruktiv mit dem Wandel umzugehen.

29:23 SPEAKER_01: Kontinuierliches

29:24 SPEAKER_01: Lernen, das haben wir uns ja hier auch auf den Faden geschrieben. Mhm. Deswegen machen wir den ganzen Quatsch.

29:30 SPEAKER_01: Und einen Fokus darauf, was man eigentlich beeinflussen kann,

29:33 SPEAKER_01: wenn schon nicht die Blackbox.

29:35 SPEAKER_00: Ja.

29:37 SPEAKER_00: Son paar

29:39 SPEAKER_00: konkrete Tipps, über die wir sprechen können. Ich mein, wir predigen es immer wieder,

29:44 SPEAKER_00: KI aktiv

29:45 SPEAKER_00: ausprobieren.

29:47 SPEAKER_00: Nicht nur drüber lesen,

29:48 SPEAKER_00: nicht nur Podcast hören, auch wenn das hier natürlich sehr wertstiftend ist.

29:53 SPEAKER_00: Aber selbst ausprobieren bringt dann doch noch mal weiter.

29:57 SPEAKER_01: Sich auch austauschen,

29:59 SPEAKER_01: wenn ihr das wollt. Wir haben in den Shownotes

30:02 SPEAKER_01: euch die Whatsapp Community verlinkt.

30:05 SPEAKER_01: Da

30:06 SPEAKER_01: freuen wir uns, wenn ihr euch austauscht zum Thema KI.

30:10 SPEAKER_00: Und sich aktiv Gedanken drüber machen, wo kann mich persönlich denn

30:15 SPEAKER_00: KI unterstützen,

30:17 SPEAKER_00: grade was die Arbeit angeht? Also nicht nur drauf warten,

30:20 SPEAKER_00: dass KI irgendwann

30:22 SPEAKER_00: von selbst meine Aufgaben automatisiert oder

30:25 SPEAKER_00: mir ein Vorgesetzter irgendwas

30:27 SPEAKER_00: vor die Nase setzt, sondern

30:29 SPEAKER_00: es hilft, sich proaktiv Gedanken drüber zu machen,

30:32 SPEAKER_00: wo könnte mich denn AI entlasten?

30:35 SPEAKER_01: Nicht nur bei der Arbeit, auch privat. Ich hab jetzt ein schönes Beispiel.

30:38 SPEAKER_01: Ich suche grade Babysitter

30:41 SPEAKER_01: und diese Kommunikation

30:44 SPEAKER_01: ziemlich ätzend.

30:46 SPEAKER_01: Und Claude

30:47 SPEAKER_01: übernimmt jetzt für mich,

30:49 SPEAKER_01: eBay Kleinanzeigen und und diese ganzen Plattformen auszulesen,

30:53 SPEAKER_01: irgendwie das alles in eine schöne Excel reinzutragen,

30:56 SPEAKER_01: mir direkt ein Scoringsystem zu geben,

30:59 SPEAKER_01: welche Personen dann am ehesten angeschrieben werden und dann auch schon Nachrichten vorzuschlagen und jetzt sogar auch schon die Nachrichten abzusenden

31:06 SPEAKER_00: für mich. Das ist hervorragend. Großartig. Ich mag das. Ich liebe das auch, wenn ich beispielsweise

31:11 SPEAKER_00: Freelancer suche und ich stell bei ungefähr 90 Prozent der Nachrichten fest, dass sie von der KI kommen.

31:19 SPEAKER_00: Das ist vielleicht bei' Babysitter nicht ganz so schlimm, aber im Arbeitsverhältnis find ich das doch manchmal

31:25 SPEAKER_01: etwas unpassend. Da musst Du halt deine KI nehmen, die die mit der KI dann Ganz genau. Da sind wir wieder beim KI Gespräch.

31:32 SPEAKER_00: Hervorragend.

31:34 SPEAKER_01: Ja, aber

31:35 SPEAKER_01: unabhängig von KI Gesprächen, vielleicht gibt's son paar Skills,

31:40 SPEAKER_01: wo wir uns eher drauf konzentrieren können und auf die wir uns konzentrieren können, weil sie eben nicht von KI ersetzt werden können, beispielsweise

31:49 SPEAKER_01: Problemlösungen

31:50 SPEAKER_01: in klare Situationen, die eben nicht so einfach vorhersagbar

31:53 SPEAKER_01: sind oder auch emotionale Intelligenz.

31:57 SPEAKER_01: Muss man mir noch sagen, wie das geht, aber...

32:00 SPEAKER_00: Auch das muss man lernen.

32:02 SPEAKER_00: Ja, ich glaube,

32:04 SPEAKER_00: man kann vieles lernen.

32:06 SPEAKER_00: Man kann viele

32:07 SPEAKER_00: Methoden mit an die Hand bekommen,

32:10 SPEAKER_00: aber

32:11 SPEAKER_00: ja, gewisse Dinge werden beim Menschen bleiben, grade was zum Beispiel Führung angeht oder

32:17 SPEAKER_00: Coaching,

32:18 SPEAKER_00: die Richtung, die dich ja jetzt sehr interessiert.

32:22 SPEAKER_00: Oder auch Konfliktmanagement,

32:24 SPEAKER_00: das wird KI in den nächsten Monaten jetzt noch nicht übernehmen.

32:35 SPEAKER_01: Mhm. Vielleicht ja dann doch.

32:38 SPEAKER_00: Ja.

32:40 SPEAKER_00: Vielleicht in the long run.

32:42 SPEAKER_00: Ich hab von ein paar Monaten geredet.

32:47 SPEAKER_01: Nehmen wir Angst als Motivator

32:51 SPEAKER_01: und nehmen sie hoffentlich

32:53 SPEAKER_01: zur Handlung.

32:55 SPEAKER_01: Also wenn Angst zur Handlung führt, dann ist sie vielleicht auch

32:58 SPEAKER_01: nicht immer schlecht.

33:01 SPEAKER_01: Und wir können euch nur aufrufen zu handeln. Beschäftigt euch weiter mit KI, beschäftigt euch vor allen Dingen mit den Chancen.

33:08 SPEAKER_01: Beschäftigt euch damit,

33:10 SPEAKER_01: wie ihr damit gut arbeiten könnt, wie ihr diese Chancen wahrnehmt, wie ihr vielleicht neue Geschäftsmodelle findet

33:15 SPEAKER_01: und neue Berufsfelder für euch entdecken könnt, denn die Einstiegshürden

33:20 SPEAKER_01: werden immer geringer.

33:22 SPEAKER_00: Absolut.

33:23 SPEAKER_00: Die individuellen Möglichkeiten

33:25 SPEAKER_00: steigen durch KI. Also

33:27 SPEAKER_00: beschäftigt euch damit

33:29 SPEAKER_00: und macht es.

33:31 SPEAKER_01: Schlusswort.

33:32 Outro: Feedback & Community-Infos

33:34 SPEAKER_01: Wenn ihr Feedback habt an uns, bitte immer gerne. Schreibt uns, schreibt uns Kommentare,

33:39 SPEAKER_01: egal auf welcher Plattform.

33:42 SPEAKER_01: Und wenn ihr's mögt, mögt uns, sprecht über uns, empfehlt uns weiter. Herzlichen Dank und bis nächste Woche.

33:49 SPEAKER_01: Tschau.

33:51 SPEAKER_02: Cointelligence

33:51 SPEAKER_02: ist eine Produktion von thekey Academy in Zusammenarbeit mit SnipKI.

33:56 SPEAKER_02: Produziert bei Studio Co in Berlin.

33:58 SPEAKER_02: Produktion und Regie,

33:59 SPEAKER_02: Christina Manuel,

34:02 SPEAKER_02: Elias Robe,

34:03 SPEAKER_02: Creative Director, Lukas Shelter.

34:06 SPEAKER_02: Redaktion und Moderation,

34:07 SPEAKER_02: Benjamin Wüstenhagen und Moritz Heininger.

34:10 SPEAKER_02: Abonniere uns auf Spotify,

34:12 SPEAKER_02: Apple Podcasts oder YouTube.

34:14 SPEAKER_02: Danke fürs Zuhören.