Zum Inhalt springen
Co-Intelligence

// Transkript

#41: KI-Transformation: Kultur schlägt Technik

Vollständiges Transkript dieser Episode des Co-Intelligence Podcasts. 3.551 Wörter. · Auf YouTube ansehen ↗

0:00 Intro: HR, KI & der ROI in 2026

0:00 SPEAKER_00: Unternehmen,

0:01 SPEAKER_00: die KI nicht nur als Effizienztechnologie

0:03 SPEAKER_00: sehen, sondern die es als Opportunity

0:06 SPEAKER_00: oder

0:07 SPEAKER_00: Möglichkeiten

0:08 SPEAKER_00: Technologie sehen, die werden am Ende gewinnen.

0:14 SPEAKER_01: Willkommen zurück zu Cointelligence,

0:16 SPEAKER_01: eurem KI Lernpodcast

0:18 SPEAKER_01: in Folge 41

0:21 SPEAKER_01: mit Moritz Heininger und mir, Benjamin Wüstenhagen und dem Kamerahund Nano. Rouenfo. Herr Ende.

0:28 SPEAKER_01: Heute geht's

0:29 SPEAKER_01: HR, Human Resources, Personalmanagement

0:32 KI-Agenten im Unternehmen: Keine Geheimagenten, sondern Helfer

0:32 SPEAKER_01: und Personalwesen, wie auch immer ihr es nennen wollt.

0:35 SPEAKER_01: Aber wie wir schon in den Predictions gesagt haben,

0:38 SPEAKER_01: wird das Thema Return on Invest wird das Thema

0:41 SPEAKER_01: Wirtschaftlichkeit

0:42 SPEAKER_01: von Investitionen in KI in 26 immer. Wichtiger.

0:46 SPEAKER_01: Wir werden in Unternehmen mehr Agenten einsetzen,

0:50 SPEAKER_01: keine Geheimagenten, sondern

0:52 SPEAKER_01: KI Agenten

0:53 SPEAKER_01: und Menschen werden sich noch stärker in KI weiterbilden.

0:57 SPEAKER_01: Und das hat Implikationen

0:59 SPEAKER_01: auf die Art und Weise, wie wir

1:01 SPEAKER_01: selber mit KI umgehen

1:03 SPEAKER_01: und wie Führung im Unternehmen sein muss.

1:04 Leadership: Warum der Wandel von oben vorgelebt werden muss

1:07 SPEAKER_01: Jetzt seid ihr schon eine AI First Company,

1:10 SPEAKER_01: ein bisschen verschiedenen AI First Companies.

1:13 SPEAKER_01: Wie machst Du das heute? Was können andere davon lernen?

1:18 SPEAKER_00: Es gibt viele Elemente. Ich glaub, das Wichtigste ist zunächst, das ist auch immer die 1. Frage, die wir neuen potenziellen Kunden stellen,

1:26 SPEAKER_00: wie denkt Leadership darüber nach? Also das Ganze muss

1:30 SPEAKER_00: von oben

1:33 SPEAKER_00: gewollt

1:33 SPEAKER_00: und getrieben und akzeptiert und vorgelebt werden.

1:38 SPEAKER_00: Das Vorgelebt,

1:39 SPEAKER_00: das muss natürlich Leadership auch erst mal lernen, ja. Die müssen ja auch irgendwie befähigt werden und die Sachen lernen.

1:45 SPEAKER_00: Wenn aber von oben da nicht keine klaren Signale kommen, dass es eben diese Veränderung geben muss im Unternehmen

1:52 SPEAKER_00: und den Mitarbeitenden das auch ermöglicht gemacht wird, ne. Es bringt ja nichts einfach nur von oben mitm Stock drauf zu hauen und sagen, ihr müsst jetzt alle irgendwie KI nutzen,

2:00 SPEAKER_00: sondern ja, den Leuten muss auch irgendwas an die Hand gegeben werden, aber das ist ich sag immer so, der 1. Schritt und das 1., ja, was passieren muss bei Unternehmen. Und wenn wir merken in sonem Discovery Call,

2:11 SPEAKER_00: dass wir hier ein sehr motivierenden

2:13 SPEAKER_00: Mitarbeiter haben oder Abteilungsleiter

2:15 SPEAKER_00: oder

2:16 SPEAKER_00: ja, jemand,

2:18 SPEAKER_00: der aber selbst intern gegen Widerstände kämpft,

2:21 SPEAKER_00: dann sagen

2:22 SPEAKER_00: wir den Unternehmen oder der Person meistens,

2:24 SPEAKER_00: dass sie

2:26 SPEAKER_00: gerne wieder mit uns reden kann, aber

2:28 SPEAKER_00: hier nicht die Aufgabe, also wir sprechen mit so viel motivierten

2:32 SPEAKER_00: Führungskräften und auch Leuten,

2:35 SPEAKER_00: dem Kampf können wir gar nicht kämpfen. Also diese kulturelle Schrift ist irgendwie das 1..

2:41 SPEAKER_00: Dann müssen die Mitarbeitenden enabled werden. Das ist eine Kombination aus aus Wissensvermittlung

2:46 SPEAKER_00: erst mal. Also ich muss erst mal verstehen, was da alles passiert, wie das alles was das alles für mich bedeutet.

2:47 Angst vs. Motivation: Kulturelle Hürden überwinden

2:52 SPEAKER_00: Dann den Leuten das auch wirklich hands on

2:55 SPEAKER_00: zu vermitteln. Also ein großes ein großer Punkt ist ist Kultur und Change.

3:00 SPEAKER_00: Also fast der Größte, na klar, irgendwie technisch

3:04 SPEAKER_00: Dateninfrastruktur,

3:05 SPEAKER_00: meine Systeme und so weiter. Also bisschen die Grundvoraussetzung,

3:07 SPEAKER_00: insbesondere wenn ich Core Prozesse

3:09 SPEAKER_00: KI

3:10 SPEAKER_00: enablen will oder anpassen möchte.

3:12 SPEAKER_00: Aber die Leute mitzunehmen, diesen Change Management Prozess, diesen Kulturwandel

3:16 SPEAKER_00: hinzukommen,

3:18 SPEAKER_00: das ist eigentlich der Punkt, da sehen wir, da scheitern viele dran, weil es einfach nicht vermittelt zu bekommen,

3:26 SPEAKER_00: an die Leute den Leuten beizubringen, was sie eben für Fähigkeiten haben, was sie für Superpowers haben, wie sich ihr Job zum Positiven ändern kann durch KI. Total. Und dort noch diese Angst zu nehmen, ne. Also ganz viele Leute haben Angst, KI ist böse, nimmt einen Job weg und diesen Mindset Shift hinzubekommen,

3:43 SPEAKER_01: das ist wichtig. Wir hatten kürzlich auch unser unser son Teammeeting,

3:47 SPEAKER_01: Jahresendmeeting,

3:48 SPEAKER_01: auch immer man das nennen will. Und da ging's auch sehr stark drum, dass wir sagen, 20 26 soll sozusagen unser

3:54 SPEAKER_01: AI First Jahr werden. Also nicht sagen, wir nehmen Prozesse und verbessern die mit KI, sondern wir denken noch mal neu.

4:01 SPEAKER_01: Und da war auch eine Kollegin, die hat dann son bisschen ihre Reise dargestellt und sagte, hey, ich habe in 24 eigentlich noch nur E-Mails beantwortet und hab Kundenanfragen per E-Mail geklärt.

4:12 SPEAKER_01: Und dann haben wir halt 25 son son Chatbot eingeführt

4:15 SPEAKER_01: und haben da immer weiter natürlich eine KI eingebracht. Und die sagt, am Anfang hat mir das Angst gemacht, welche, was passiert eigentlich mit mir? Und dann hat sie sozusagen ihre Reihe von ihrer Reise berichtet und hat berichtet, hey, mittlerweile bin ich diejenige, die sozusagen diese Bots steuert, die die immer besser macht, die jede Woche draufschaut, dass dass die Ergebnisse für die Kundinnen und Kunden genauso gut sind, als wenn jetzt Menschen das beantworten.

4:23 Case Study: Vom "Job-Killer" zum geliebten Chatbot

4:36 SPEAKER_01: Und jetzt kann sie so Stück für Stück neue Aufgaben übernehmen, ob diese eigentlich viel mehr Lust hat, als die ganze Zeit E-Mails zu beantworten von Kunden. Ja. Und das hat für viele in dem Meeting auch noch mal die Augen geöffnet, gezeigt, hey, ihr müsst gar keine Angst haben.

4:49 SPEAKER_01: Aber dennoch hilft es schon, sich dem zu öffnen

4:51 SPEAKER_01: und das selber mitzugestalten,

4:53 SPEAKER_01: ja. Und sie ist also jetzt eine, die das Thema superstark vorantreibt.

4:58 SPEAKER_01: Ja, und das ist Stück weit auch dann die Führungsaufgabe,

5:02 SPEAKER_01: solche aus meiner Sicht solche Beispiele voranzutreiben,

5:04 SPEAKER_01: zu zeigen und das weiter voranzutreiben. Aber das war das war für uns auch wichtig, so was zu haben. Ich glaub, wenn man solche Cases identifizieren kann, wo Mitarbeitende

5:14 SPEAKER_01: schon mit KI arbeiten, wo sie zeigen können, dass es ihren Job nicht

5:19 SPEAKER_01: wegfrisst,

5:20 SPEAKER_00: sondern die sich andere Dinge kümmern, dann hilft es auch. Ja. Also ich muss, ich glaub, man muss vollkommen klar

5:26 SPEAKER_00: sagen, jedem Mitarbeitenden in

5:28 SPEAKER_00: fast allen Jobs, Ja. Euer Job wird sich ändern. Ja. Und wird sich teilweise auch sehr stark ändern. 100 Prozent. Aber das muss nichts Negatives sein und im Prinzip muss man als Unternehmen, glaube ich, wenn man wirklich vom Scratch

5:44 SPEAKER_00: anfängt, ja, also einmal neu, wirklich neu mappt. Man muss eigentlich son Taskmapping machen, also keine in dem Sinne kein Jobmapping.

5:52 SPEAKER_00: Das ist die Person, die hat den Job, sondern die Jobs an Aufgaben unterbrechen.

5:56 SPEAKER_00: Ja. Und muss dann eigentlich schauen, wie diese ganzen Aufgaben und Prozesse in' Unternehmen heute zusammenhängen,

6:02 SPEAKER_00: dann zu überlegen, welche von diesen Aufgaben eigentlich heute sinnvoll

6:06 SPEAKER_00: noch ein Mensch machen sollte oder

6:09 Autonome Agenten & die Notwendigkeit von Daten-Infrastruktur

6:09 SPEAKER_00: ob nicht irgendwie eine KI und es müssen ja nicht mehr nur... Es sind alle sagen immer nur Agents und Agenten und so und das ist ein irgendwie schönes Buzzword. Ganz viele Sachen sind auch einfach nur, ich sag mal, deterministische

6:20 SPEAKER_00: Automatisierung

6:21 SPEAKER_00: mit teilweise KI Elementen. Ja. Ja. Es ist jetzt nicht so, dass auf einmal irgendwie vollautonomen Agents

6:26 SPEAKER_00: irgendwie alles übernehmen. Die autonomen Agents brauchen ja auch erst mal eine richtige Dateninfrastruktur

6:31 SPEAKER_00: und ja, sone Art

6:34 SPEAKER_00: zweites Gehirn. Und das ist das, was wir jetzt grade aufbauen

6:37 SPEAKER_00: bei SnipKI, son sone Art SnipKI Second Brain. Also wir haben jetzt schon die die Grundstruktur

6:42 SPEAKER_00: dafür stehen. Das kann man sich son bisschen vorstellen wie son Baum. Mhm. Und der Baum,

6:48 SPEAKER_00: also der

6:49 SPEAKER_00: Stamm ist sozusagen das Grundwissen, was für alle relevant ist. Die Äste sind dann eben die verschiedenen Abteilungen, Projekte und so weiter und aktuell ist es noch statisch. Wir haben jetzt quasi so als Fauna das komplette Wissen da reingegeben

7:02 SPEAKER_00: aus allen Quellen, was wir so haben und haben das eben sehr sauber vom KI strukturieren lassen und

7:07 Wissensmanagement: SharePoint vs. KI als "Second Brain"

7:07 SPEAKER_00: haben jetzt neue Mitarbeitende eingestellt und deren Job ist quasi nur mit diesem Brain

7:12 SPEAKER_00: sich selbst zu onboarden. Und alle Fragen, die dieses nicht beantworten kann, müssen die Mitarbeiter jetzt dokumentieren, die gehen dann weiterhin ins Brain. So haben wir eine gute

7:21 SPEAKER_01: Wissensmanagement,

7:22 SPEAKER_01: aber jetzt nicht so, hier ist die SharePoint Seite, hab Spaß.

7:26 SPEAKER_00: Dann dann irgendwie. Ja. Und das ist halt...

7:29 SPEAKER_00: Das ist natürlich für ein kleineres Unternehmen viel einfacher als jetzt für ein großen Konzern ist. Wenn Du das halt aufgebaut hast und dann so strukturiert hast, dass ein KI Agent

7:39 SPEAKER_00: alle Tasks und Aufgaben versteht und vor allem den Kontext hat und Du diesen Kontext noch dynamisch gestaltest. Theoretisch kannst Du ja sagen, alles, in Slack beschrieben wird oder ein Teams Kanal oder jedes

7:49 SPEAKER_00: jedes Meeting, was Du hast, wird jetzt transkribiert. Die KI entscheidet, was ist ihr neues Wissen und fügt das sozusagen in dieses 2. Gehirn dazu.

7:57 SPEAKER_00: So werden die die die

7:59 SPEAKER_00: Agenten immer autonomer und haben immer Möglichkeiten,

8:02 SPEAKER_00: relevanten Kontext und das

8:04 SPEAKER_00: ist dann quasi wirklich KI first. Das können natürlich, wie gesagt, kleinere Unternehmen

8:09 SPEAKER_00: einfacher umsetzen, als es jetzt große können. Aber ich glaub, so weit musst Du gar nicht gehen, auch als großes Unternehmen. Wenn Du jetzt sagst, okay, das ist vollkommen nur möglich, dass wir bei uns was umsetzen,

8:20 SPEAKER_00: kannst Du eben schon ganz viel mit Mitarbeiter,

8:23 SPEAKER_00: Weiterbildung

8:24 SPEAKER_00: machen.

8:25 SPEAKER_01: Du bist selbstständig und willst mit KI und digitalen Tools nicht den Abschluss verlieren? Dann schau mal bei thekey Academy vorbei. Unsere Onlinelehrgänge mit IHK Zertifikat

8:35 SPEAKER_01: sind verständlich, flexibel

8:37 SPEAKER_01: und bringen dich wirklich weiter, auch ohne Vorwissen. KI Punkt Academy, lernen, das zu deinem Alltag passt. Für mich auch noch mal ein wichtiger Aspekt ist, ist dieses Thema Vibe Coding, also gar nicht so sehr das Coden, sondern da geht's eher darum, hey, wenn ihr Ideen habt, könnt ihr die mittlerweile umsetzen. Ja. Ja, ich hab jetzt bin selber in den letzten Monaten in son sonen Vibe Coding Tunnel gefallen und hab einfach viel ausprobiert und

8:44 Praxis-Beispiel: Newsletter-Check & Coding Skills für alle

8:59 SPEAKER_01: probier's jetzt auch ins Unternehmen reinzutragen. Und hatte gestern witzigerweise gestern Abend

9:04 SPEAKER_01: eine 1. Session mit' Kollegin,

9:07 SPEAKER_01: wo wir gesagt haben, hey, ich hatte eine Idee, meinte, kannst Du das bauen? Hast doch da so viel gebaut. Dann pass auf, ich mach mal den den einen Teil, ja, mit der mit der Schnittstelle und so weiter und wenn ich fertig bin, ruf ich dich an. Hatten wir irgendwie nachts

9:19 SPEAKER_01: 10 oder 11 hatten wir son son Hangout.

9:22 SPEAKER_01: Und dann hat sie sozusagen ihre ersten Prompts in geschickt

9:25 SPEAKER_01: und hat dann gesehen, oh, die magic funktioniert. Ich kann die Idee, die ich hatte, selber umsetzen. Ja. In dem Fall war's ganz witzig. Ich meinte, hey, wie müssen wir dieses 4 Augen Prinzip bei unseren Mails besser hinbekommen?

9:36 SPEAKER_01: Ich möchte eigentlich, dass ich eine Mail oder Newsletter, den ich rausschicke,

9:40 SPEAKER_01: dass ich die entgegen checke gegen die letzten 10 Newsletter.

9:45 SPEAKER_01: Welche Redewendungen haben sich wiederholt,

9:49 SPEAKER_01: kommunizieren wir die richtigen Emotionen et cetera p p. Also die die eine Kollegin, die das schon macht, die nutzt natürlich schon son GPT. Mhm. Ja? Aber dieses GPT vergleicht nicht gegen andere Newsletter.

9:59 SPEAKER_01: Jetzt meinte ich sie, ich möchte gerne sozusagen aus unserem CRM System

10:03 SPEAKER_01: die alten Newsletter rausziehen,

10:05 SPEAKER_01: die irgendwo hinpacken und wenn ich dann was Neues formuliert habe, dagegen checken.

10:09 SPEAKER_01: Ist kein Hexenwerk, ist auch nicht so supereigentisch,

10:12 SPEAKER_01: ja? Aber dennoch hat's geklappt und das war schon cool.

10:16 SPEAKER_00: Beispiel dafür, wie sich jetzt Rollen auch immer ändern. Ich find, das sind Aufgaben, die gab's vorher nicht. Jetzt fallen Aufgaben weg, aber es kommen neue spannende Aufgaben dazu.

10:24 SPEAKER_00: Auch bei den Führerschein, wir haben schon 3 Führerscheine, die verantwortliche Person, die das organisiert hat, natürlich auch die Person ist, die am engagiertesten ist, die dann am meisten auf dieses Vibe Coding Thema angesprungen

10:34 SPEAKER_00: ist und die jetzt sozusagen verantwortlich sind im Unternehmen, obwohl es ja jeder eigentlich könnte, diese

10:40 SPEAKER_00: Anwendungen

10:41 SPEAKER_00: sozusagen entwickeln. Das waren vorher beides keine oder alle 3 keine Softwareentwickler.

10:46 SPEAKER_01: Die bei euch dann den durchgemacht haben. Genau, die diesen Pay Forschern durchgemacht

10:50 SPEAKER_00: haben. Dann gab es dann auf einmal Leute, die jetzt in ihrem Unternehmen als Aufgabe das Vibe Coding jetzt zu bekommen haben und die Kollegen, die sich das noch nicht ganz zutrauen, jetzt zu

10:52 Herausforderungen: Kleine Unternehmen vs. Konzerne

11:00 SPEAKER_00: hinkommen, keine Softwareentwickler oder - Entwicklerin sagen, hier kannst du mir das bauen? Und die verbringen jetzt einen halben Tag damit irgendwelche

11:07 SPEAKER_01: internen Anwendungen zu basteln und sind da super happy mit. Ja, das war auch so 1 meiner Thesen bei diesem Team Meeting, wir müssen auch zu soner in Anführungszeichen

11:17 SPEAKER_01: Bilderkultur

11:18 SPEAKER_01: kommen, dass eigentlich jeder jedem Unternehmen sagt, hey, ich... Die Ideen, die ich habe, kann ich selber umsetzen. Ja. Auch da klar, kleines Unternehmen ist alles viel einfacher, hast Du keinen großen Einkauf und hast nicht irgendwie eine große IT Abteilung und Rechtsabteilung und whatever, kannst einfach mal losrennen.

11:32 SPEAKER_01: Ja. Aber auch das kannst Du ja in großen Unternehmen, in kleinen Teams umsetzen. Ja.

11:37 SPEAKER_00: Können wir mal einmal rauszoomen, was ist, noch mal zu gucken, was ist wichtig? Wir haben ja gesagt, das Wichtigste ist von oben

11:43 SPEAKER_00: Leadership und das ist in unserem Unternehmen getragen wird. Das

11:47 SPEAKER_00: 2. Ist das Thema Change Management und Mindsets und KI First Mindset erst mal hinzubekommen, ganz losgelöst von KI First Systemen und Datenstrukturen,

11:56 SPEAKER_00: was halt eben über ein Enablement Programm läuft, was Inhalte vermittelt, was den Leuten zeigt, wie sie ihre wirklichen Probleme, die sie haben bei der Arbeit mit KI besser und schneller lösen können und vor allem die Aufgaben, auf die sie sowieso keine Lust haben, also diese kleinen Erfolgserlebnisse.

12:11 SPEAKER_00: Dann das Teilen dieser Erfolgserlebnisse

12:13 SPEAKER_00: im Team, also im eigenen Team und dann auch über die Departmentgrenzen

12:18 SPEAKER_00: hinaus im Unternehmen, dass man halt sieht, okay, die anderen machen auch alle was und die lösen alle was Cooles, was auch immer mehr zu diesem positiven Mindset führt und diese Ängste nimmt der Leute

12:29 SPEAKER_00: und

12:30 SPEAKER_00: dann eben so Multiplikatoren

12:32 SPEAKER_00: idealerweise

12:33 SPEAKER_00: in jeder in jeder Abteilung sozusagen haben, die dann auch den Kollegen und Kolleginnen, die vielleicht

12:38 SPEAKER_00: bei dem ganzen Thema Digitalisierung

12:40 SPEAKER_00: noch ein bisschen weiter hinten stehen, die auch mit an die Hand nehmen und denen auch zeigen, was alles möglich ist und

12:46 SPEAKER_00: so eine gewisse Dynamik hinzubekommen. Natürlich eben begleitet auch von Systemen, auch von Dateninfrastruktur

12:51 Die "Google 20% Zeit"-Regel & Hackathons als Innovationstreiber

12:52 SPEAKER_00: auch. Das ist Tool Landschaft und so weiter ist natürlich auch wichtig, aber

12:59 SPEAKER_00: oft scheitert es an den Menschen und nicht irgendwie an Tools.

13:03 SPEAKER_00: Die Kultur und nicht unbedingt nur die Daten. Beides zusammen ist

13:08 SPEAKER_01: notwendig, ja. Und dafür brauchst Du natürlich auch Kommunikationsträume.

13:10 SPEAKER_01: Also vielleicht machst Du sone Office Hour zum Thema KI einmal die Woche, wo vielleicht auch Führungskräfte ihre Sachen zeigen. Und vielleicht gibt's auch, ich fand immer früher schon gemacht in anderen Unternehmen,

13:21 SPEAKER_01: Hackathons.

13:22 SPEAKER_00: Ja, das ganze Unternehmen schließt sich für eine Woche ein, macht ein Hackathon. Ja. Eigentlich natürlich für solche KI Projekte super, dass Du sagen kannst. Aber selbst mal ein halben Tag, ne. Wir hatten auch ein Unternehmen, die haben nach so' Führerschein gesagt, cool und jetzt wollen wir ein halben Tag ein Hackathon entbauen

13:35 SPEAKER_00: oder durchführen. Und dann haben sich da verschiedene Leute aus verschiedenen Teams, also Dreierteams zusammengesetzt

13:41 SPEAKER_00: und haben irgendwie coole Sachen gebaut. Und das war einfach mal spannend zu sehen, diese Freiheit einfach auch zu geben für dieses Neue. Google hat ja früher mal, mittlerweile nicht mehr, aber früher den Mitarbeitenden 20 Prozent der Zeit gegeben für neue Projekte und Themen.

13:56 SPEAKER_00: Und ja, diesen Freiraum muss ja nicht ein Tag in der Woche sein, vielleicht sind's auch 2 Stunden in der Woche, wo man sagt, wir schließen uns das alle ein und wir probieren jetzt was. Das

14:04 SPEAKER_01: führt schon zu viel Und wenn Du dann wieder sozusagen zurückträgst und sagst, selbst wenn wir kleine Dinge probieren, finden wir einfache Metriken,

14:11 SPEAKER_01: an denen wir zeigen können, dass wir dass das funktioniert, ja, dass wir da vorankommen.

14:16 SPEAKER_01: Wenn irgendwas Vibe cool ist, Du hast erst mal mal ein bisschen Zeit, die da investierst,

14:20 SPEAKER_01: dann wenn Du das schaffst, direkt sone Art ROI zu zeigen. Bei uns jetzt so, wir haben unser Produktionsmodell

14:26 SPEAKER_01: für Content

14:28 SPEAKER_01: umgestellt.

14:29 SPEAKER_01: Mhm. Und die Mitarbeiter, die früher selber sich Fragen ausgedacht haben, haben jetzt ein System

14:36 SPEAKER_01: und kuratieren im Prinzip nur noch Fragen. Und die Fragen werden interessanterweise besser. Also Fragen jetzt für Onlinekurse, die wir machen.

14:43 SPEAKER_01: Und sie werden komplexer, weil die Leute auf einmal viel mehr Zeit haben,

14:47 SPEAKER_01: die die den ganzen billigen Kram in Anführungszeichen an die KI geben und

14:52 SPEAKER_01: dann merken, oh krass, hier kann ich mal tiefer reingehen, hier kann ich mal was anderes machen.

14:57 SPEAKER_01: Und dann können wir einfach tracken, hey, wie viele Lektionen 1 neuen Kurses hast Du in dieser Woche geschafft? Ja. Das ist früher.

15:04 SPEAKER_00: Die neue KI Verordnung ist mehr als eine Pflicht. Sie ist deine Chance. Ja, die Kompetenz schon nach Artikel 4 ist wichtig für deine Rechtssicherheit

15:11 SPEAKER_00: bei der Nutzung von KI Tools im Job. Unsere von Rechtsanwälten mitentwickelte Schulung auf SnipKI d e zeigt dir aber auch, wie KI zu deiner Superpower wird. Ernähre die Grundlagen, agiere sicher und entdecke neue Möglichkeiten. Jetzt starten auf Punkt d e.

15:27 SPEAKER_00: Sehr spannendes Thema.

15:29 SPEAKER_00: Was willst Du darauf achten?

15:33 SPEAKER_01: Ich glaub, bei größeren Unternehmen macht's Sinn zu sagen, wir suchen uns die

15:36 Jeder wird zum Manager: Delegieren an KI lernen

15:37 SPEAKER_01: Teams aus, die da erst selber eine Offenheit haben, da Piloten zu zeigen.

15:45 SPEAKER_01: Ich glaub, wir müssen auch drauf achten,

15:47 SPEAKER_01: dass wir einfach die Angebote schaffen, dass Menschen verstehen,

15:52 SPEAKER_01: dass KI

15:53 SPEAKER_01: Agenten eine Art Mitarbeiter sind.

15:56 SPEAKER_01: Also dass ich jetzt ein Mitarbeiter habe, mit dem ich ganz normal interagiere, aber dass irgendwie meine 3, 4 KI Agenten

16:02 SPEAKER_01: auch sone Art Mitarbeiter sind, die ich steuern muss. Mit dem muss ich keine Mitarbeitergespräche führen, dem muss ich auch keine Lohnerhöhung geben,

16:08 SPEAKER_01: sondern

16:09 SPEAKER_00: preiswerb bekomm's hoch. Aber dennoch muss ich irgendwie damit interagieren und führen. Na ja, ich hab mal son KI, also als das WO3 Modell rauskam, hab ich mal son KI generiertes Video erstellt von einem

16:20 SPEAKER_00: Dirigenten,

16:21 SPEAKER_00: der quasi ein Orchester dirigiert hat, Menschen und quasi Routern, die auch Musik gespielt haben. Und ich glaub, so wird sich unsere Rolle einfach ein bisschen verändern. Wir werden alle ein bisschen mehr Manager oder Managerinnen, ob wir vielleicht vorher weniger waren, da wir immer sozusagen Heilaufgaben

16:38 SPEAKER_00: irgendwo delegieren, uns abnehmen lassen und uns dann auf die Sachen fokussieren können, die halt wirklich wichtig sind. Weil ich sag immer immer das Beispiel, was jeder eigentlich nachvollziehen kann, wenn ich einmal in der Woche einen halben Tag damit verbringe, irgendwelche Daten runter laden, dann aus' SQL Datenbank dann irgendwie in Excel zu analysieren, ein Chart draus zu machen, das Chart in eine PowerPoint zu packen, aus der die PowerPoint an eine E-Mail anzuhängen, dann da noch paar Bullets reinzuschreiben, Ergebnis der Analyse war und das immer die gleichen 5 Leute schicke,

17:08 SPEAKER_00: ist das eine Aufgabe, die brauch ich heutzutage eigentlich kein Mensch mehr machen. Die kann ich noch mal kontrollieren, ob die KI den Job da richtig gemacht hat. Aber dann brauch ich am Ende eine halbe Stunde dafür und kann eher mehr Zeit investieren, mir wirklich über die Ergebnisse

17:22 SPEAKER_00: und die ja die Ableitung

17:24 SPEAKER_00: Gedanken zu machen, als in den Prozess beschäftigt sein, das Ganze rauszuarbeiten.

17:29 SPEAKER_01: Was ich noch wichtig finde, ich mein, das machen wir beide. Ich hab jetzt sicherlich auch gestern,

17:32 SPEAKER_01: vorgestern was bei der Weihnachtsfeier, wo wir gemeinsam waren. Hab mit' gemeinsamen Kumpel gesprochen, mit Björn, ein Softwareunternehmen.

17:39 SPEAKER_01: Das haben die 120, 140 Leute.

17:42 SPEAKER_01: Doch, glaub ich. Wir haben auch über über Vibe Coding gesprochen, weil, ach ja, ich mach das auch, Ich setz mich auch irgendwie am Wochenende dann 2, 3 Stunden hin und bau meine eigenen Dinge und probier's dann in die Organisation reinzutragen. Ich glaub, das müssen wir alle tun, egal ob wir jetzt irgendwie

17:57 SPEAKER_01: Praktikanten führen oder ein Team führen und ganz Unternehmen führen,

18:00 SPEAKER_01: einfach

18:01 SPEAKER_01: Beispiele zeigen und dir Angst nehmen.

18:05 SPEAKER_00: Genau, unser... Ich find's am Beispiel sogar sehr gut. Das ist ja immer so Restauranttechnologie

18:09 SPEAKER_00: Company, son Kassensystem,

18:11 SPEAKER_00: Sites,

18:12 SPEAKER_00: Top Company hier kurz kurz Schleichwerbung

18:15 SPEAKER_00: machen.

18:16 SPEAKER_00: Auf jeden Fall haben die ja das Thema, dass sie die Menüs von Restaurants digitalisieren müssen. Ja. Und bisher haben sie irgendwo bei der Outsourcing Company 2 FDIs sitzen, die den ganzen Tag nichts anderes machen, als irgendwie PDF Dateien irgendwie einzuscannen,

18:30 SPEAKER_00: zu digitalisieren,

18:31 Fazit: KI als Opportunity-Technologie sehen

18:31 SPEAKER_00: ins relevante JSON Format zu bringen, dass es dann wieder da ins System eingespielt werden kann. Das hat er in ein paar Stunden übers Wochenende eine Lösung entwickelt, wo man einfach nur die PDFs reindroped, die werden ausgelesen

18:43 SPEAKER_00: und verwandelt dann quasi die digitalisierte Speisekarte genau in dem JSON Format, das er im System eben benötigt.

18:50 SPEAKER_00: Klar.

18:52 SPEAKER_01: Ja, das Aber er ist Gründer und CEO. Er ist Gründer und CEO.

18:56 SPEAKER_00: Gegeben, selber gemacht. Genau, selber gemacht. Er ist dann mit gutem Vorbild

19:00 SPEAKER_00: vorausgegangen sozusagen

19:02 SPEAKER_00: und hat auch zeigt dann auch der Mannschaft, Leute, ja, nehmt euch dem an. Ihr habt jetzt Skills, die ihr vorher nicht hattet, ne. Und nicht nur, es ist nicht nur effizient. Und die Unternehmen,

19:12 SPEAKER_00: die KI nicht nur als Effizienztechnologie

19:14 SPEAKER_00: sehen, sondern die es als

19:16 SPEAKER_00: Opportunity

19:17 SPEAKER_00: oder Möglichkeiten

19:19 SPEAKER_00: Technologie sehen, die werden am Ende gewinnen. Und das ist genau son Beispiel.

19:24 SPEAKER_00: Ja.

19:25 SPEAKER_01: Also wir lernen,

19:27 SPEAKER_01: die Adaption von künstlicher Intelligenz in Unternehmen ist natürlich technisch, aber zu viel größeren Prozentzahlen kulturell

19:34 SPEAKER_01: weich.

19:35 SPEAKER_01: Ja. Change Management

19:38 SPEAKER_01: und

19:39 SPEAKER_01: sie braucht Führung und sie braucht Vorbilder. Von daher hoffen wir, dass ihr alle das tut in euren Unternehmen?

19:45 SPEAKER_00: Ihr braucht Menschen. Ihr braucht die Menschen, die am Ende alles bedienen und verstehen

19:49 SPEAKER_00: und

19:50 SPEAKER_00: umsetzen. Aber diese Menschen müssen in die Hand genommen werden und

19:55 SPEAKER_00: das machen die allerwenigsten Unternehmen.

19:58 SPEAKER_01: War eine kurze Episode.

20:00 SPEAKER_01: Ich hoffe, hattet trotzdem

20:02 SPEAKER_01: Spaß, habt viel rausgezogen. Wir freuen uns über Interaktionen.

20:06 SPEAKER_01: Kommentiert's,

20:07 SPEAKER_00: liket uns, sprecht über uns, folgt uns. Sprecht über euch, sagt uns, wie ihr das ganze KI

20:13 SPEAKER_00: Thema angeht. Was macht ihr? Danke. Was habt ihr mitgenommen? Was macht ihr anders? Was seht ihr anders? Was funktioniert gut bei euch? Andere Leute können davon auch lernen. Also kommentiert gerne drunter.

20:23 SPEAKER_01: Ganz genau. Vielen Dank und bis bald.

20:26 SPEAKER_02: Cointelligence

20:27 SPEAKER_02: ist eine Produktion von thekey Academy in Zusammenarbeit mit SnipKI.

20:31 SPEAKER_02: Produziert bei Studio Co in Berlin. Produktion und Regie, Christina Manuel,

20:36 SPEAKER_02: Fuate Watli und Elias Robe.

20:39 SPEAKER_02: Creative Director Lukas Shelter.

20:41 SPEAKER_02: Redaktion und Moderation Benjamin Wüstenhagen und Moritz Heininger.

20:45 SPEAKER_02: Abonniere uns auf Spotify,

20:47 SPEAKER_02: Apple Podcasts oder YouTube.

20:49 SPEAKER_02: Danke fürs Zuhören.